Noch immer nicht genug? Frankfurt an drittem Stürmer dran

Eintracht Frankfurt rüstet im Sturm weiter auf und denkt offenbar noch nicht ans Ende der Winteraktivitäten. Trotz bereits getätigter Deals bleibt die Frage, ob die Offensive damit wirklich komplett ist.
William Osula noch immer ein Thema in Frankfurt
William Osula noch immer ein Thema in Frankfurt / Serena Taylor/GettyImages
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Mit der Verpflichtung von Younes Ebnoutalib für rund acht Millionen Euro und der bevorstehenden Leihe von Arnaud Kalimuendo schien Eintracht Frankfurt den Sturm eigentlich ausreichend verstärkt zu haben. Die Personalplanung im Angriff ist damit aber offenbar noch nicht abgeschlossen.

Laut Informationen von Sky-Experte Florian Plettenberg beschäftigt sich die Eintracht weiterhin mit William Osula. Der Däne gilt bereits als Bekannter im Frankfurter Umfeld. Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte Frankfurt in diesem Winter bereits den dritten Stürmer ins Team holen.

Sind weitere Transfers überhaupt nötig?

Angesichts von 30 erzielten und 30 kassierten Treffern nach 15 Ligaspielen stellt sich durchaus die Frage, ob die Offensive aktuell die größte Baustelle darstellt. Ein Blick auf die personelle Situation liefert jedoch schnell eine Erklärung.

Mit dem Abgang von Elye Wahi nach Nizza und der weiterhin andauernden Verletzungen von Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi fehlt der Eintracht eine verlässliche Option im Sturmzentrum. Im letzten Pflichtspiel des Jahres gegen den Hamburger SV setzte Trainer Dino Toppmöller daher auf dem Papier sogar auf Rechtsaußen Ansgar Knauff als Mittelstürmer.

Neue Rollenverteilung im Angriff?

Sollte Frankfurt tatsächlich noch William Osula verpflichten, wäre eine klare Neuordnung im Angriff notwendig. Erwartbar ist, dass Jonathan Burkardt nach seiner Rückkehr weiterhin die erste Option bleibt.

Dahinter stünden mit Kalimuendo und Osula zwei Angreifer mit Premier-League-Erfahrung zur Verfügung. Beide kommen diese Saison auf jeweils rund 350 Einsatzminuten für ihre Vereine.

Younes Ebnoutalib dürfte zunächst vor allem als Perspektivspieler eingeplant sein. Zwar ist der 22-Jährige mit zwölf Saisontoren für Elversberg, aktuell der theoretisch torgefährlichste Angreifer im Kader, seine Erfahrungen beschränken sich bislang jedoch nur auf die zweite Liga und den DFB-Pokal. Entsprechend ist davon auszugehen, dass Toppmöller zunächst auf erfahrenere Optionen setzt.

Wer am Ende die Rolle des Burkardt-Vertreters übernimmt oder ob Dino Toppmöller sogar mit mehreren Stürmern agieren lässt, ist derzeit noch offen. Klar ist lediglich, dass vor dem Medizincheck von Kalimuendo und einer weiterhin ausstehenden Entscheidung im Fall Osula zunächst Geduld gefragt ist.


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