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Nicolas-Verbleib wieder realistisch? Gute Neuigkeiten für Gladbach

Die Fans von Borussia Mönchengladbach dürfen auf einen Verbleib von Moritz Nicolas hoffen. Die Ausstiegsklausel des begehrten Torhüters ist nun jedenfalls abgelaufen.
Die Zukunft von Moritz Nicolas ist ungewiss
Die Zukunft von Moritz Nicolas ist ungewiss | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Dass Borussia Mönchengladbach auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen darf, ist vor allem Moritz Nicolas zu verdanken. Der Torhüter war für die Fohlen in der abgelaufenen Saison ein ganz wichtiger Rückhalt. Insgesamt gelangen Nicolas 13 weiße Westen, womit er im Bundesliga-Ranking hinter Dortmunds Gregor Kobel auf Platz zwei landete.

Die Leistungen des 28-Jährigen sind allerdings auch anderen Klubs aufgefallen, aus der Premier League soll unter anderem Aston Villa Interesse zeigen. Doch dass Nicolas im Sommer wirklich den nächsten Karriereschritt macht, ist zu Beginn dieser Woche unwahrscheinlicher geworden.

Gladbach kann Nicolas-Ablöse nun frei verhandeln

Wie die Bild berichtet, ist die Ausstiegsklausel des Torhüters abgelaufen. Nicolas hätte die Borussia für festgeschriebene zwölf Millionen Euro verlassen können. Nun haben die Fohlen das Heft des Handelns voll in der Hand, könnten die Ablösesumme bei einem möglichen Verkauf des Keepers frei verhandeln.

Damit rückt ein möglicher Verbleib von Nicolas, der in Mönchengladbach noch bis 2029 unter Vertrag steht, ein Stück näher. Klar ist aber auch, dass kein Gladbacher Spieler unverkäuflich ist – Nicolas nicht ausgenommen. Ab einer gewissen Summe würde Rouven Schröder selbst beim unumstrittenen Leistungsträger schwach werden. Wo genau die Schmerzgrenze des Sportdirektors liegt, ist jedoch ungewiss.

Die Gladbacher Fans hätten sicher nichts dagegen, wenn Nicolas noch ein weiteres Jahr am Niederrhein bleibt. Im Falle eines Abgangs stünde die Borussia aber auch nicht blank da. Mit Daniel Batz wurde bereits ein neuer Torwart verpflichtet. Der ehemalige Mainzer ist zwar eigentlich als Nummer zwei eingeplant, hätte aber das Zeug dazu, Nicolas zumindest für einen begrenzten Zeitraum zwischen den Pfosten zu vertreten.

Klar ist aber auch: Sollte Nicolas verkauft werden, stünden Schröder genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, um einen Ersatz zu verpflichten.


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