Bei insgesamt drei Spielern blickt Borussia Mönchengladbach auf eine besonders offene Ausgangslage. Während bei Moritz Nicolas und Nico Elvedi je ein möglicher Abgang als Szenario bespielt wird, ist die Situation um Florian Neuhaus noch immer etwas nebulös und unklar.
Umso wichtiger, dass sich Rouven Schröder nun zu diesen drei Personalien geäußert hat. Nicolas werde trotz vermeintlich großem Interesse gleich mehrerer Klubs weiterhin fest eingeplant, wie der Sportdirektor laut Rheinische Post betonte: "Wir haben mit Moritz Nicolas einen langfristigen Vertrag. Es war sein Wunsch, die Nummer eins auf dem Rücken zu tragen. Dem Wunsch entsprechen wir gerne. Es zeigt seinen Stellenwert innerhalb des Kaders. Wir haben kein Angebot vorliegen und planen zu 100 Prozent mit ihm als Nummer eins."
Natürlich werde es "bis zum Schluss viele, viele Gerüchte und auch Gespräche geben", machte sich Schröder derweil nichts vor. Und grundsätzlich sind bei der Fohlenelf auch noch Abgänge eingeplant, doch mit Nicolas soll weitergearbeitet werden. Im Falle eines attraktiven Angebots, bei dem auch der Keeper selbst einen klaren Wechselwunsch hinterlegt, wird man aber natürlich überlegen müssen.

Neuhaus darf sich trotz schwieriger Ausgangslage zeigen
Elvedi habe jüngst "eine herausragende WM gespielt", gab es von Schröder zunächst ein großes Lob für den Abwehrspieler. Bei ihm ist die Ausgangslage unmissverständlich einfach: "Wenn Angebote eingehen, beschäftigen wir uns mit Angeboten und wägen ab."
Bei dem 29-Jährigen ist Borussia dafür zwangsweise offen, läuft sein Vertrag doch zum Ende der bevorstehenden Saison ab. Da sich eine etwaige Vertragsverlängerung bislang nicht abzeichnet, wäre in diesem Sommer die letzte Gelegenheit, noch eine Ablösesumme für Elvedi zu bekommen.
Dieser Zug ist bei Neuhaus wiederum abgefahren. Jeder weiß um die vier Millionen Euro Gehalt und die Ausgangslage in Gladbach. Schröder drängt ihn zwar öffentlich nicht zu einem Wechsel, deutet diese Notwendigkeit aber doch an: "Er ist ein Spieler, der einen Vertrag bis 2027 hat. Er ist Teil unserer Gruppe. Es ist klar, dass er sich anbieten kann. Gleichzeitig sieht er, dass wir einen großen Konkurrenzkampf auf seiner Position haben."
Neuhaus droht also eine weitere Saison, die er vorrangig auf der Ersatzbank oder gar auf der Tribüne verbringen müsste. Weitere Gespräche sollen daher mit dem Mittelfeldspieler folgen, den Schröder auch als "anständigen Kerl" bezeichnete. Dennoch werde man "sicherlich nicht mit allen Spielern von heute in die neue Saison gehen", kündigte er ebenso deutlich an.
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