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Nicht Zoma: Er ist die große FCN-Überraschung zum Saisonstart

Tim Janisch hat sich beim Club zurückgekämpft. Trainer Miro Klose will den Youngster aber nicht zu viel loben.
Tim Janisch hat sich zurückgekämpft
Tim Janisch hat sich zurückgekämpft | Alexander Hassenstein/GettyImages

Nach dem gelungenen Start in die neue Zweitliga-Saison träumt man am Valznerweiher schon vom Oberhaus. Schließlich ging es nach dem letzten 3:0-Auftaktsieg 17/18 am Ende hoch in die Bundesliga. Der deutliche Heimerfolg gegen Dynamo Dresden dürfte bei einigen Club-Fans schöne Erinnerungen wecken.

Ob das Klose-Team neun Jahre später zu ähnlichen Höhenflügen bereit ist, wird der weitere Saisonverlauf erst noch zeigen müssen. Ein wichtiger Faktor wäre dafür auch der Verbleib des überragenden Mohamed Ali Zoma, der nicht erst nach seinem Dreierpack gegen Dynamo großes Interesse weckt.

Nürnbergs Mittelfeld-Motor Adam Markhiev blieb nach dem Auftaktwochenende bescheiden: "Alles ist möglich, aber wir müssen bescheiden bleiben. Es war erst das erste Spiel, die Saison ist noch lang. Wir müssen in jedes Spiel mit 100 Prozent gehen, und dann schauen wir mal, wo wir am Ende stehen."

Janisch "hat es verstanden"

Auf dem Platz steht derzeit auch Eigengewächs Tim Janisch. Bemerkenswert, schließlich hatte der FCN für die rechte Abwehrseite mit Giannis Masouras einen erfahrenen Spieler verpflichtet. Doch dem 29-jährigen Griechen blieb gegen Dresden nur die Reservistenrolle. Janisch wurde dagegen zur großen Startelf-Überraschung – und zahlte das Vertrauen mit einer starken Leistung zurück.

Rückblick: Zum Start der Vorbereitung hieß es noch, der 20-Jährige werde es schwer haben. Es gab Überlegungen, Janisch für regelmäßige Spielpraxis zu verleihen. Vergangene Saison stand er in den letzten zehn Partien nicht mehr auf dem Platz und fehlte teilweise sogar im Spieltagskader.

Im Verlauf der letzten Wochen hatte sich allerdings schon etwas angedeutet, dass Janisch unter Klose eine neue Chance erhalten könnte. "Es ist sehr, sehr hart und direkt mit ihm gesprochen worden, dass, wenn er zurückkommt, wir uns das anschauen. Und er hat es verstanden", erklärte der FCN-Coach gegenüber der Bild.

Zu viel Lob wollte der Weltmeister von 2014 aber nicht ausschütten. Zum einen ging das vergangene Saison schon nicht besonders gut. Zum anderen wird Masouras nicht kampflos zurückstecken: "Ich würde jetzt ungern weiter über ihn sprechen, sondern ihn erst mal weiter spielen und jedes Spiel bestätigen lassen, weil ich weiß, dass da einer ist, der es nicht gerne hat, dass der Tim vor ihm spielt. Er klopft schon an die Tür, die ist vielleicht schon ein Stück weit offen. Das ist das, was für mich wichtig ist. Ich habe zwei zur Auswahl."

Nach starker Sommer-Vorbereitung und erst recht nach dem Auftaktsieg hat Janisch derzeit klar die besseren Startelf-Karten. Der Youngster wird sie aber konstant ausspielen müssen.


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