In diesem Sommer wird Borussia Mönchengladbach den Kader einmal auf links drehen. Neben Rocco Reitz dürften weitere bekannte Namen den Verein verlassen, doch die Fohlen haben bereits jetzt fleißig eingekauft. So wurden David Herold, Yukhym Konoplya, Enzo Leopold und Daniel Batz verpflichtet und die Kaufoption für Hugo Bolin gezogen.
Die Neuzugänge werden von Eugen Polanski trainiert, der auch über den Sommer hinaus im Amt bleiben darf. Sportdirektor Rouven Schröder hat sich trotz der größtenteils enttäuschenden Saison für eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit dem 40-Jährigen entschieden.

Zwar ist Schröder erst seit Oktober im Amt, doch sein Einfluss bei Borussia Mönchengladbach ist bereits deutlich erkennbar. Die Bild bezeichnet den Sportchef sogar als "Führungspersönlichkeit", wie es sie seit Max Eberl nicht mehr gab. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Roland Virkus genießt Schröder intern das Vertrauen und gibt dem Verein auch in der Außendarstellung wieder ein Gesicht. Diese beiden Aspekte seien von Virkus, der Anfang 2022 auf Eberl folgte, versäumt worden.
Passend dazu hielt Schröder auf der Jahreshauptversammlung Ende April eine Rede, die auch die anwesenden Mitglieder hinter sich brachte. Seit seiner Ankunft im Oktober verpflichtete er zudem mit André Hechelmann (Kaderplaner und Scouting) sowie Christoph Menke-Salz (Direktor Lizenz/Administration) zwei enge Vertraute, die ein eingespieltes Team bilden.
Schröder mit klaren Forderungen an Polanski
Schröders klares Ziel ist dabei, wieder erfolgreicheren und attraktiveren Fußball spielen zu lassen. Der Sportdirektor fordert von Polanski "eine mutige Spielidee, mehr Intensität, ein System mit Viererkette und den Einbau von Talenten", und bezieht den jungen Coach dafür in die Kaderplanung ein. In Kürze soll auch das Trainerteam erweitert werden.
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Ob die Maßnahmen Früchte tragen, wird sich erst im Laufe der kommenden Saison zeigen. Fest steht jedoch bereits jetzt, dass Schröder der Borussia in seinen ersten Monaten seinen Stempel aufdrücken konnte – und viele an die Zeiten unter Max Eberl erinnert.
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