Ein weiterer Verbleib bei Borussia Dortmund ist nicht angedacht. Weder für den Klub, noch für Almugera Kabar selbst. Beide Parteien scheinen verstanden zu haben, dass eine Trennung wohl das Beste ist. Der 20-jährige Linksverteidiger, der theoretisch noch zwei weitere Jahre an Schwarz-Gelb gebunden ist, sucht dementsprechend eine neue Herausforderung.
Nachdem zuletzt vorrangig der VfB Stuttgart als Interessent galt (90min berichtete) und auch schon der Hamburger SV mit ihm in Verbindung gebracht wurde, scheint es aber doch noch mehr Vereine zu geben, die zumindest ein Auge auf den BVB-Youngster geworfen haben.
Laut den Ruhr Nachrichten gilt das etwa auch für Parma Calcio aus der italienischen Serie A, für die AC Monza in der Serie B sowie für den FC St. Gallen in der Schweiz. Dazu soll sich auch ein namentlich nicht genannter Topklub aus der 2. Bundesliga mit Kabar beschäftigen.
Es gibt also doch mehr interessierte Vereine als bislang angenommen. Das dürfte sowohl Kabar selbst als auch dem BVB gefallen, wird ein Wechsel so immerhin wahrscheinlicher. Für die Dortmunder ist das auch deshalb wichtig, weil sie den Außenverteidiger nicht einfach so ziehen lassen wollen. Dem Vernehmen nach wird noch auf eine immerhin nennenswerte Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro gehofft. Laut Bild soll das den Stuttgartern zu viel sein, weshalb ein Wechsel zum VfB eher unrealistisch sei.
Vielleicht beißt aber einer der anderen Klubs an. Kabar hat zwar erst sechs Profi-Einsätze absolviert, hat aber noch viel Entwicklungspotenzial.
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