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Nicht im Profi-Trainingslager: So plant der 1. FC Köln mit Said-Bruder Malek El Mala

Der 21-jährige Mittelstürmer muss sich weiter über die zweite Mannschaft anbieten. Vom Bundesliga-Potenzial gibt sich Sportchef Thomas Kessler überzeugt.
Malek El Mala wartet noch auf seinen Bundesliga-Durchbruch
Malek El Mala wartet noch auf seinen Bundesliga-Durchbruch | IMAGO/Jan Huebner

Im Schatten seines zwei Jahre jüngeren Bruders Said wartet Malek El Mala beim 1. FC Köln noch auf den Durchbruch. Das Brüderpaar hat den bisherigen Karriere-Weg immer gemeinsam bestritten: von Gladbach zu Meerbusch, Viktoria Köln und schließlich zum Effzeh, wo beide bis 2030 unter Vertrag stehen. Dem Vernehmen nach pochten die El Malas auch in den Verhandlungen mit Klubs aus der Premier League auf einen Doppel-Transfer des Brüderpaares.

Anders als der 19-jährige Said konnte Malek in seinem ersten Jahr bei den Geißböcken nicht direkt für Furore sorgen. Im Gegenteil: Zwar war der 1,94 Meter große Mittelstürmer für die zweite Mannschaft 13 Mal in der Regionalliga im Einsatz und schoss fünf Tore. Ein Muskelriss kostete den 21-Jährigen aber weite Teile der Saison. Mehr als gelegentliche Trainingseinheiten bei den Profis waren für Malek so nicht drin.

Kessler erklärt: Darum fehlt Malek El Mala im Trainingslager

In der zweiten Saison soll es nun besser laufen. Allerdings durfte der ältere El Mala überraschend nicht mit den Profis ins Trainingslager nach Kitzbühel reisen. Entsprechend fehlte Malek El Mala auch beim XL-Testspiel gegen Hertha BSC am Freitagabend über 120 Minuten (2:2). Bruder Said spielte dagegen 60 Minuten auf dem linken Flügel.

Gegenüber der Bild hat sich Effzeh-Sportchef Thomas Kessler zur Situation von Malek El Mala geäußert: "Bei ihm ist es ein Thema der Verfügbarkeit. Malek muss jetzt über einen längeren Zeitraum gesund bleiben. Er kam ja schon aus einem sehr verletzungslastigen Jahr bei der Viktoria zu uns, hat es dann leider auch bei uns nicht geschafft, das ganze Jahr zur Verfügung zu stehen und hat deshalb noch ein wenig Nachholbedarf."

"Potenzial für die Bundesliga"

"Er hat Qualitäten rund um die Box und ein unglaubliches Näschen für torgefährliche Räume."
Kessler über Malek El Mala (Bild)

Nach dem Testspiel gegen Rheinsüd, bei dem der ehemalige deutsche U19-Nationalspieler eine gute Leistung zeigte, habe Kessler gemeinsam mit René Wagner einen Plan zum Aufbau des Mittelstürmers geschmiedet. Kessler dazu: "Wir haben vor dem Trainingslager überlegt und abgewogen, ob wir ihn mit nach Kitzbühel nehmen sollen, nachdem er einen guten Eindruck gemacht hat. Wir haben uns dann aber dagegen entschieden. Allerdings nicht, weil wir nicht an sein Potenzial glauben. Es wäre einfach noch nicht der richtige Schritt gewesen."

Stattdessen soll Malek El Mala über weitere Einsätze bei der U21 behutsam aufgebaut werden. Weil er auch bei Viktoria Köln schon anfällig für Verletzungen war, soll der 21-Jährige in zuerst in eine Verfassung kommen, in der er über einen längeren Zeitraum belastbar ist.

FC-Traum von den El Malas gemeinsam in der Bundesliga lebt

"Er muss seinen Körper dauerhaft auf dem Niveau halten, sodass er maximal belastbar ist. Spielzeit steht für ihn über allem. Jedes Spiel in der U21 bringt ihn jetzt weiter. Wenn er den Eindruck macht, dass er über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau wettbewerbsfähig ist, dann ist er ein Spieler, der das Potenzial für die Bundesliga hat. Und wir würden uns freuen, wenn wir eines Tages beide El Malas im FC-Trikot im großen Stadion sehen", so Kessler.

Vom Potenzial des älteren El-Mala-Bruders ist Kessler weiter voll überzeugt: "Er hat Qualitäten rund um die Box und ein unglaubliches Näschen für torgefährliche Räume."


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