Um die Zukunft von Felix Nmecha wurde diesen WM-Sommer schon viel spekuliert. Nachdem es nach der Weltmeisterschaft stark danach aussah, dass der 25-Jährige mindestens noch eine weitere Saison in Dortmund verbringen wird, kamen zuletzt wieder Gerüchte um einen möglichen Wechsel zurück auf die Insel auf.
Dort sucht Newcastle United fieberhaft nach Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Die Magpies mussten mit Sandro Tonali und Bruno Guimaraes das Herzstück ziehen lassen, kassierten für das Duo aber immerhin knapp 200 Millionen Euro Ablöse.
Die ohnehin schon prall gefüllten Kassen des Scheich-Klubs sind diesen Sommer folglich noch praller gefüllt. Kräftig investiert werden dürfte bis Anfang September noch für die Nachfolge(r) im zentralen Mittelfeld.
Zuletzt hieß es übereinstimmend, Newcastle bereite ein Angebot für Nmecha an den BVB vor und will sich auch durch das hohe Preisschild von rund 120 Millionen Euro nicht abschrecken lassen. Laut Sky wurde an den 25-Jährigen selbst bereits eine Offerte versendet.
Nmecha, der dem Vernehmen nach ab kommenden Sommer per Ausstiegsklausel wechseln kann, würde definitiv zum teuersten Neuzugang der Klubgeschichte werden. Bislang ist das Alexander Isak, der 2022 für 77,5 Millionen Euro von Real Sociedad in den Norden Englands wechselte.
Preisschild und Nmecha-Haltung lassen BVB entspannt bleiben
Wie Sky weiter berichtet, ist man in Dortmund aber entspannt, was das Magpies-Werben um Nmecha betrifft. Zum einen, wegen des hohen Preisschildes, zum anderen, weil man nicht erwarte, dass Nmecha diesen Sommer überhaupt nach Newcastle wechseln möchte.
Das Projekt des Premier-League-Klubs und speziell die finanziellen Aussichten sind zwar sicher attraktiv. Sportlich müsste Nmecha in der neuen Saison aber – anders als in Dortmund – auf Champions-League-Fußball verzichten.
Vieles spricht daher ohnehin für ein weiteres BVB-Jahr, in dem sich der Mittelfeldspieler noch weiter ins Schaufenster stellen kann, ehe er 2027 per Ausstiegsklausel wohl für rund 80 Millionen Euro zu haben ist und dann noch attraktivere Klubs anbeißen könnten.
Højbjerg will nicht nach Newcastle – Was läuft bei Palhinha?
In Newcastle droht derweil die nächste Transfer-Pleite. Neben Nmecha wurde in den vergangenen Tagen der Ex-Münchner Pierre-Emile Højbjerg heiß gehandelt. Die Magpies waren offenbar zuversichtlich, den 31-Jährigen zurück auf die Insel holen zu können und bereit, den von Olympique Marseille geforderten Preis zu bezahlen. Zu Wochenbeginn soll Højbjerg aber signalisiert haben, nicht an einem Wechsel interessiert zu sein.
Ein weiterer Kandidat fürs Zentrum scheint unterdessen wie Nmecha aus der Bundesliga zu kommen: Bayern-Verkaufskandidat Joao Palhinha, der auch bei Aston Villa auf der Liste steht. Die Villains sollen aktuell die heißeste Option für den Portugiesen sein. Neben den beiden Premier-League-Klubs hat auch Benfica den Sechser weiter auf dem Zettel.
Droht Newcastle am Ende bei allen drei Kandidaten leer auszugehen?
