Beim VfB Stuttgart geht die sportliche Führung in der Personalie Deniz Undav offenbar endgültig in die Vollen. Nachdem die bisherigen Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung noch nicht zur finalen Einigung geführt haben, erhöht der Bundesligist nun deutlich die Schlagzahl. Wie Sky berichtet, bereiten die Stuttgarter Verantwortlichen ein neues, deutlich verbessertes Angebot vor, das dem 29-jährigen Angreifer noch im Laufe dieser Woche vorgelegt werden soll.
20-Millionen-Paket soll überzeugen
Die Dimensionen der geplanten Offerte haben es in sich. Ziel der Schwaben ist es, das bis 2027 datierte Arbeitspapier des DFB-Stürmers vorzeitig bis zum Sommer 2029 auszudehnen. Um Undav von diesem langfristigen Engagement zu überzeugen, schnürt der VfB laut Sky ein finanzielles Gesamtpaket, das inklusive Gehalt, Bonuszahlungen und einer üppigen Signing-Fee die Marke von 20 Millionen Euro knacken würde. Ein klares Statement des Vereins, der seinen Publikumsliebling im vergangenen Sommer bereits für die vereinsinterne Rekordsumme von rund 26,7 Millionen Euro fest von Brighton & Hove Albion verpflichtet hatte.
Dass der Verein für Undav an seine absolute finanzielle Schmerzgrenze geht, ist angesichts der sportlichen Bedeutung des Stürmers logisch. Mit 25 Toren und 14 Vorlagen in 46 Pflichtspielen war der Angreifer in der abgelaufenen Saison ein unverzichtbarer Baustein für die erneute Champions-League-Qualifikation und den Einzug in das DFB-Pokalfinale.
Abschluss vor der WM als klares Ziel
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth machte aus der klaren Stuttgarter Marschroute zuletzt keinen Hehl: Man wolle nichts unterlassen, was wirtschaftlich und sportlich zu rechtfertigen sei, um auch in den kommenden Jahren mit dem Torjäger zusammenzuarbeiten. Die Gespräche mit dem Management laufen auf Hochtouren, das erklärte Ziel ist eine zügige Unterschrift noch vor Beginn der Weltmeisterschaft am 11. Juni, für die Undav von Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert wurde.
Bevor die Tinte jedoch trocknen kann, muss neben dem Spieler selbst noch eine weitere Instanz grünes Licht geben: Aufgrund des enormen finanziellen Volumens des Deals muss der Aufsichtsrat des VfB Stuttgart dem Vorhaben erst noch offiziell zustimmen.
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