Neues Interesse: Wird Werder diesen Transferflop noch los?

Skelly Alvero steht bei Werder Bremen vor einer ungewissen Zukunft. Nach sportlichen Rückschlägen könnte der Mittelfeldspieler den Klub schon bald verlassen.
Skelly Alvero ein Kandidat für den Abflug
Skelly Alvero ein Kandidat für den Abflug / IBRAHIM OT/GettyImages
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Mangelnde Trainingsleistungen und kein Platz im Spieltagskader gegen Leverkusen: So lässt sich die aktuelle Situation rund um Skelly Alvero zusammenfassen. Laut Informationen von Florian Plettenberg gilt der Franzose in den kommenden Tagen als möglicher Kandidat für einen Transfer. Demnach soll ein Klub aus der Ligue 2 Interesse an dem Mittelfeldspieler zeigen.

Zuletzt hatte Clemens Fritz die Entscheidung zu seinem Kaderplatz noch deutlich begründet. Gegenüber der Bild erklärte der Werder-Sportchef: "Das Trainerteam war mit seiner Trainingsleistung nicht zufrieden, deswegen ist er nicht mit nach Leverkusen gefahren. Es ist wichtig, konsequent durchzugreifen. Jeder einzelne muss begreifen, worum es geht."

Sollte Alvero den Verein tatsächlich verlassen, wäre es für die Bremer der nächste misslungene Transfer. Rund fünf Millionen Euro überwies Werder einst an Olympique Lyon. Seitdem ist der Marktwert des Mittelfeldspielers jedoch deutlich gefallen, nahezu um die Hälfte. Ein Grund dafür ist die geringe Spielzeit: In der Bundesliga kam Alvero bislang lediglich auf 383 Einsatzminuten.

Werder muss schnell handeln

Angesichts des aktuellen Leistungstrends und des weiter sinkenden Marktwerts wäre ein zeitnaher Transfer aus Werder-Sicht sinnvoll. Zwar läuft der Vertrag des 23-Jährigen noch bis 2028, doch der potenzielle Erlös könnte bei weiterem Stillstand noch weiter schrumpfen.

Neben den finanziellen Aspekten spielt auch die sportliche Komponente eine Rolle. Die angesprochenen Trainingsdefizite bergen die Gefahr, dass sich Alvero zu einem negativen Faktor innerhalb der Mannschaft entwickelt. Probleme dieser Art kann Werder in der aktuellen Phase kaum gebrauchen, weshalb eine Trennung für alle Seiten die naheliegende Lösung sein könnte.


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