Neuer zurück, Sorgen bleiben: Bayern startet mit gemischten Vorzeichen ins Jahr
Von Leonard Schmidt

Das zweite Neujahres-Training des FC Bayern München brachte am Sonntag eine wichtige Nachricht, auf die intern lange gewartet wurde. Manuel Neuer absolvierte laut Bild erstmals seit seinem Muskelfaserriss wieder eine komplette Einheit mit dem Team.
Damit wächst die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Neuer zum Jahres-Auftakt am 11. Januar gegen Wolfsburg wieder zwischen den Pfosten steht. Beim Testspiel gegen RB Salzburg (6. Januar) könnte aber Jonas Urbig erneut eine Chance bekommen. Der 22-Jährige hatte zuletzt deutlich gezeigt, dass er ein solider Rückhalt für das Team sein kann.
Kimmich weiter außen vor
Gänzlich anders ist die Situation bei Joshua Kimmich. Der Mittelfeldspieler konnte erneut nicht am Mannschaftstraining teilnehmen und absolviert weiterhin ein individuelles Programm wegen seiner Sprunggelenksprobleme. Ob er zum Bundesliga-Auftakt wieder eine Option sein wird, ist aktuell offen. Neben Kimmich fehlten auch Michael Olise, Alphonso Davies, Sacha Boey und Nicolas Jackson im Teamtraining.
Für Vincent Kompany bleibt damit viel Feinarbeit. Auf der einen Seite kehrt mit Manuel Neuer eine zentrale Führungsfigur zurück, auf der anderen Seite ist der Kader in mehreren Bereichen weiter ausgedünnt. Gerade mit Blick auf die anstehenden Aufgaben in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League wird eine kluge Belastungssteuerung in den kommenden Wochen entscheidend sein.
Erneuter Rückschlag für Davies
Vor allem das Fehlen von Alphonso Davies, der krankheitsbedingt pausieren musste, wiegt schwer. Der Kanadier hätten jede Minute im Training gut gebrauchen können, um sich für eine mögliche feste Rolle in der Startelf zu empfehlen.
Intern liegt der Fokus nun klar auf Stabilität. Neuer soll schrittweise wieder ins Tor zurückkehren, ohne die Gefahr eines Rückschlags. Bei Kimmich und Musiala gilt weiterhin Vorsicht vor Schnelligkeit.
Immerhin eines ist klar: Mit der Rückkehr von Manuel Neuer ist ein zentrales Puzzleteil wieder da. Und allein das verändert die Ausgangslage für die kommenden Spiele spürbar.
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