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Neuer-Rückkehr: Hamann enthüllt brisanten Vorgang von Nagelsmann

Laut Didi Hamann wurde längst mit Oliver Baumann wegen einer möglichen Rückkehr von Manuel Neuer gesprochen – inklusive eines womöglich hinfälligen Versprechens.
Manuel Neuer
Manuel Neuer | Alexander Hassenstein/GettyImages

Die Debatte rund um eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer zur Deutschen Nationalmannschaft zieht ihre Kreise. Dass der Torhüter nach dem letzten Bundesliga-Spieltag ein weiteres Mal kürzertreten und "muskuläre Probleme in der linken Wade" auskurieren muss, sorgt dahingehend für ein weiteres Kapitel. Es wird abzuwarten sein, ob diese Verletzung weitere Konsequenzen nach sich ziehen wird.

Am Sonntagabend war das potenzielle Neuer-Comeback auch bei 'Sky90' ein Thema. Dort sorgte Didi Hamann für eine spannende Enthüllung: Laut ihm gab es längst einen Austausch zwischen Julian Nagelsmann und Oliver Baumann bezüglich des Gedankenspiels, den 40-Jährigen zum Comeback zu bewegen.

"Bei der letzten Länderspielpause hat er wohl - Oliver Baumann hat's gestern angesprochen - mit Baumann gesprochen und ihm gesagt, dass er mit dem Gedanken spielt, Manuel Neuer zurückzuholen. Aber an seiner Position werde sich nichts ändern", erklärte Hamann.

Mit Baumann sei gesprochen worden, sodass der Keeper der TSG Hoffenheim bereits vor etwa zwei Monaten von diesem konkreter werdenden Plan gewusst habe. "Das war vielleicht im März bei den Länderspielen, vielleicht kurz vorher oder kurz nachher", beschrieb der Sky-Experte den groben Zeitrahmen.

FC Augsburg v TSG Hoffenheim - Bundesliga
Oliver Baumann im Einsatz für Hoffenheim | EyesWideOpen/GettyImages

Nagelsmann versicherte Baumann wohl den Status als Nummer eins

Als Nummer eins sei das Neuer-Comeback (zu diesem Zeitpunkt) aber nicht angedacht, so Hamann weiter: "Denn er hat gesagt: An deiner Position, an deiner Situation wird sich nichts ändern. Du bleibst die Eins. Und jetzt haben wir eine Situation – es gibt da ja kein richtig oder falsch. Der Bundestrainer hat das zu entscheiden."

Sollte Nagelsmann jedoch der Meinung sein, bei der WM mit Neuer anstatt mit Baumann im Tor die besseren Erfolgschancen zu haben, hätte er diesen Machtwechsel laut Hamann weitaus früher einleiten und auch kommunizieren sollen: "Dann soll er vor sechs oder sieben Wochen zu Baumann sagen: 'Pass auf, so und so sieht es aus' – und ihm nicht sagen, dass er die Eins bleibt, wenn es dann sechs Wochen später nicht mehr so ist."

Die Leistung des Bayern-Torhüters gegen Real Madrid könnte diesbezüglich eine Rolle gespielt haben, so Hamann weiter, doch sei das eben nur ein einzelnes Spiel gewesen. "Du darfst dich von solchen Sachen nicht blenden lassen", betonte er.

Spätestens am Donnerstag wird es die inzwischen bitter nötige Entscheidung in dieser Thematik geben. Dann wird Nagelsmann seinen Kader für die WM vorstellen und sich diesbezüglich erklären müssen.


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