Bei der WM 2026 soll Manuel Neuer nun doch im deutschen Tor stehen. Am kommenden Samstag, im DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Titelverteidiger VfB Stuttgart, wird der 40-Jährige dagegen im FCB-Kasten fehlen.
Wie die Bayern mittlerweile offiziell vermeldet haben, ist die Entscheidung in München gefallen, dass der Bayern-Kapitän im Pokal-Endspiel nicht zum Einsatz kommen wird. Neuer musste vergangenen Samstag im Bundesliga-Finale gegen den 1. FC Köln mit einer Wadenblessur ausgewechselt werden.
"Manuel Neuer wird den Bayern aufgrund von muskulären Problemen in der linken Wade gegen die Schwaben noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Dafür sind Jonas Urbig, Sven Ulreich und Jannis Bärtl im Kader", teilte der Rekord-Pokalsieger mit, der erstmals seit 2020 wieder im Finale steht.
Unser Kader für das Pokalfinale! 🏆
— FC Bayern München (@FCBayern) May 22, 2026
Manuel Neuer wird den Bayern aufgrund von muskulären Problemen in der linken Wade gegen die Schwaben noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Dafür sind Jonas Urbig, Sven Ulreich und Jannis Bärtl im Kader. pic.twitter.com/NK2fxqIqRv
Die "Wade der Nation" hatte schon zum dritten Mal seit Mitte Februar Probleme bereitet. Zuletzt hieß es von der Bild, dass man in München nur dann an einen Neuer-Einsatz im Pokalfinale denke, wenn der Routinier bis Donnerstag ins Teamtraining zurückkehren kann. Andernfalls wolle man kein zu großes Risiko eingehen und Kronprinz Jonas Urbig spielen lassen.
Dieses Szenario wird nun eintreten. Für Urbig wird es der dritte Einsatz im laufenden Pokal-Wettbewerb sein. In den ersten beiden Runden hatte der 22-Jährige Neuer wegen dessen Rot-Sperre aus der Vor-Saison vertreten. Neuer stand dagegen im Achtel-, Viertel- und Halbfinale zwischen den FCB-Pfosten.
Neuer hatte nach seiner Auswechslung gegen Köln noch leichte Entwarnung gegeben: "Ich habe ein bisschen was gemerkt in der Wade und ich wollte jetzt kein Risiko eingehen – auch wegen nächster Woche."
