Bilal El Khannouss tritt aktuell mit der marokkanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko an. In den ersten beiden Spielen, gegen Brasilien (1:1-Remis) und Schottland (1:0-Sieg), konnte der 22-Jährige überzeugen. Parallel vollzieht er einen Beraterwechsel. Muss sich der VfB Stuttgart Sorgen machen?
Berater sondieren wohl den Markt
Wie die Bild berichtet, lässt sich der dribbelstarke Offensivakteur ab sofort von "HCM Sports Management" beraten und vertreten. Nach Informationen der Bild soll sein neues Beraterteam außerdem direkt den Markt für seinen neuen Klienten sondieren.
Eine Entwicklung, welche bei den Stuttgartern wohl nicht gerade auf Freude stoßen wird. Schließlich ist ein Beraterwechsel im heutigen Geschäft nie ein gutes Zeichen für den aktuellen Verein. Die herausragenden Leistungen am Ende der Bundesliga-Saison der Schwaben dürften bereits dafür ausgereicht haben, dass der ein oder andere Verein El Khannouss auf dem Zettel hat.
Sollte dieser bei der WM 2026 weiterhin groß aufspielen und auch die Möglichkeit dazu bekommen, weil seine Mannschaft länger im Turnier verbleibt, könnte noch mehr Bewegung in die Angelegenheit kommen.
Ablöse frei verhandelbar
Immerhin hat der VfB einen großen Vorteil, selbst wenn der 22-Jährige den Verein verlassen möchte. Im Vertrag des Marokkaners (läuft nach der festen Verpflichtung noch langfristig bis 2030) soll keine Ausstiegsklausel vorhanden sein. Die Schwaben hätten demnach eine exzellente Verhandlungsposition.
Am liebsten wäre den Verantwortlichen vom VfB Stuttgart aber dennoch ein Verbleib von El Khannouss, von dessen Qualitäten man sehr überzeugt ist. Der Offensivakteur wurde erst Ende Mai für 18 Millionen Euro fest verpflichtet, nachdem er samt Gebühr von drei Millionen Euro von Leicester City ausgeliehen war. Sein Marktwert wird derzeit auf 35 Millionen Euro geschätzt.
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