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Neue Rolle für Sané? Nagelsmann testet Taktik-Kniffe für Duell mit der Elfenbeinküste

Das DFB-Team bereitet sich auf die Begegnung mit der Elfenbeinküste vor. Der Bundestrainer testet dabei verschiedene systematische Ansätze.
Julian Nagelsmann und seine Assistenten basteln an ihrem Spielplan für das zweite Gruppenspiel bei der WM 2026
Julian Nagelsmann und seine Assistenten basteln an ihrem Spielplan für das zweite Gruppenspiel bei der WM 2026 | picture alliance/GettyImages

Der 7:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft im Auftaktspiel gegen Curaçao sorgte für zahlreiche positive Schalgzeilen. Mit Leroy Sané bekam einer der Spieler, auf die Julian Nagelsmann beim Auftakt in die WM 2026 setzte, dennoch fast ausschließlich negative Reaktionen auf seinen Auftritt.

Für das Spiel gegen die Elfenbeinküste hat sich der Bundestrainer scheinbar etwas Besonderes ausgedacht. Wie die Bild berichtet testete er in einem Geheimtraining zwei neue systematische Ansätze, bei denen sich auch die Rolle von Sané verändern würde.

Nagelsmann-Plan gegen das Tempo der Ivorer

Im Hinblick auf die kommende Partie bereitet einem im Lager der deutschen Nationalmannschaft vor allem die Schnelligkeit zahlreicher Offensivakteure der Elfenbeinküste Kopfschmerzen. Um Spieler wie den Hoffenheimer Bazoumana Touré und insbesondere den Leipziger Yan Diomande besser verteidigen zu können, könnte Nagelsmann laut der Bild einen Systemwechsel vollziehen.

So wurde in einem Trainingsspiel beispielsweise der Fokus darauf gesetzt, aus dem gewöhnlichen 4-2-3-1-System des DFB-Teams in ein tiefes 5-4-1 zu rücken. In diesem Fall würde Kapitän Joshua Kimmich ins Zentrum der Fünferkette einrücken und Leroy Sané den Flügelverteidiger geben.

In dieser Anordnung würde die Mannschaft von Julian Nagelsmann mit Nathaniel Brown über links und Sané über rechts die Flügel so temporeich besetzen wie möglich. Somit könnte man verhindern, dass die Ivorer beispielsweise den eher langsameren und vor allem ins Zentrum einrückenden Joshua Kimmich überlaufen und auf diese Weise immer wieder zu gefährlichen Torchancen kommen.

Wichtig: Das 5-4-1-System soll nur gegen den Ball praktiziert werden. Im eigenen Ballbesitz soll Sané dann wieder als Flügelstürmer in die zuletzt gewohnte Formation vorrücken.

Auch Doppelspitze könnte eine Möglichkeit sein

Neben dem 5-4-1 soll außerdem ein 4-4-2 getestet worden sein. Die meisten würden wohl damit rechnen, dass in diesem Fall Deniz Undav neben Kai Havertz rückt, tatsächlich war es im Training aber Jamal Musiala, welcher als zweite Spitze fungierte.

Es wird spannend zu sehen sein, in welchem System die deutsche Auswahl in die Begegnung mit der Elfenbeinküste startet und welche Anpassungen in den Trinkpausen beziehungsweise in der Halbzeit vorgenommen werden. Scheinbar wird der Bundestrainer aber wohl weiter auf Leroy Sané in der Startelf und Deniz Undav als Joker von der Bank setzen.


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