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Neue Position: So plant Mourinho mit Arda Güler

Löst Real Madrid sein Spielmacher-Problem einfach intern?
Jose Mourinho
Jose Mourinho | NurPhoto/GettyImages

Nach einer wirklich enttäuschenden Saison soll bei Real Madrid unter José Mourinho alles besser werden. Dabei sollen nicht nur die hochkarätigen Neuzugänge helfen – vom Portugiesen wird auch erwartet, dass er die vorhandenen Stars wieder zu ihrer Bestform auflaufen lässt.

Einer, von dem man sich in Madrid definitiv mehr versprochen hat, ist Arda Güler. Der Türke hatte bei seiner Verpflichtung fast 30 Millionen Euro gekostet, ist trotz allem aber noch kein echter Faktor bei den Königlichen. Auch, weil man das Gefühl hat, dass es nach wie vor keine feste Position für ihn gibt. Genau das will Mourinho ändern.

Güler auf den Spuren von Modric

Im Interview mit El Chiringuito betonte The Special One, dass er Güler "liebe". Interessant ist, dass Mourinho den Türken langfristig in einer deutlich tieferen Rolle als bisher sieht. "Ich denke, er könnte einen ähnlichen Weg wie Luka [Modric] und Bernardo [Silva] gehen, als Zehner, als Offensivspieler, beginnen und dann weiter hinten spielen. Arda wird diesen Weg einschlagen, und mit seinem Spielverständnis ist das der Weg, den er gehen kann."

Womöglich lösen die Königlichen ihr Spielmacher-Problem also intern. Denn seit den Abschieden von Toni Kroos und Luka Modric fehlt Real ein Regisseur, der aus dem tiefen Mittelfeld die Fäden zieht und den Rhythmus des Spiels bestimmt. Der die Defensive mit der Offensive verbindet. Bei aller Qualität, die ein Fede Valverde oder Aurelien Tchouameni besitzen: Sie können das nicht.

Für Güler hätte eine tiefere Position zudem den schönen Nebeneffekt, dass ihm dort mehr Spielzeit winkt als in einer offensiven Position.

Mourinho über Diomande: "Ja, den will ich!"

Mourinho sprach auch über Yan Diomande, der in diesem Sommer der Königstransfer der Königlichen war. Der Starcoach machte dabei deutlich, wie dringend er den Leipziger haben wollte: "Nach den Ereignissen der letzten Saison wollte ich vieles wissen und so tun, als wüsste ich von nichts. Einen schnellen, aggressiven Flügelspieler, der auf beiden Seiten spielen kann, findet man nicht so leicht. Ich wollte nicht analysieren, ob er 120, 80 oder 20 [Millionen Euro] kostet; ich habe analysiert, was er meinem Team bringen kann, und dann habe ich gesagt: 'Ja, den will ich!' Die Kosten sind mir egal."


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