Der triumphale 1:0-Finalsieg nach Verlängerung bei der Weltmeisterschaft 2026 gegen Argentinien hat für die spanische Nationalmannschaft einen weiteren erfreulichen Nebeneffekt. Die FIFA veröffentlichte am Montag die neue Weltrangliste und führte die Iberer erwartungsgemäß als neuen Spitzenreiter auf. Die seit 38 Partien ungeschlagene Mannschaft von Luis de la Fuente verdrängte den Finalgegner Argentinien von Platz eins.
Auf den weiteren Podestplätzen gab es keine Veränderungen, Frankreich und England folgen unverändert auf den Rängen drei und vier.
Einen historischen Sprung machte hingegen das Überraschungsteam aus Norwegen. Die Skandinavier kletterten nach ihrem starken Viertelfinaleinzug um satte zwölf Plätze nach oben und rangieren nun auf dem 19. Platz. Auch die Schweiz darf sich zu den großen Gewinnern zählen und sprang dank starker WM-Auftritte um fünf Positionen nach vorn.
Frühes WM-Aus kostet DFB-Team den Platz in den Top 10
Für die deutsche Nationalmannschaft hat das enttäuschende Abschneiden bei der Weltmeisterschaft derweil bittere Konsequenzen auf dem Papier. Nach dem überraschenden Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay rutschte das DFB-Team von Platz zehn auf den zwölften Rang ab. Damit verliert Deutschland vorerst wieder den Anschluss an die absolute Weltspitze.
Überholt wurde die deutsche Auswahl von Mexiko und Kolumbien, die sich nach dem Turnier in die Top 10 schoben. Die stark aufspielende Schweiz sitzt Deutschland als 14. nun dicht im Nacken. Zu den großen Verlierern zählt zudem Italien. Der Europameister von 2021 war bekanntlich nicht für das Endrunden-Turnier qualifiziert und fiel tatenlos um drei Positionen auf den 15. Platz zurück. Im erweiterten Feld traf es Tunesien, Jordanien, Usbekistan und Panama mit zweistelligen Platzverlusten besonders hart.
Der aktuelle Stand der Weltrangliste (20. Juli 2026)

Hier ist der Überblick über die Top 20 der FIFA-Weltrangliste nach Abschluss der Weltmeisterschaft:
Rang | Team | Veränderung |
|---|---|---|
1. | Spanien | Neu auf Platz 1 |
2. | Argentinien | -1 Platz |
3. | Frankreich | Unverändert |
4. | England | Unverändert |
5. | Brasilien | +1 Platz |
6. | Marokko | +1 Platz |
7. | Portugal | -2 Plätze |
8. | Belgien | +1 Platz |
9. | Niederlande | -1 Platz |
10. | Mexiko | +4 Plätze |
11. | Kolumbien | +2 Plätze |
12. | Deutschland | -2 Plätze |
13. | Kroatien | -2 Plätze |
14. | Schweiz | +5 Plätze |
15. | Italien | -3 Plätze |
16. | USA | Unverändert |
17. | Japan | Unverändert |
18. | Senegal | Unverändert |
19. | Norwegen | +12 Plätze |
20. | Uruguay | -4 Plätze |
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