Bereits am Sonntag wurde bekannt, dass sich Schalke und Mertcan Ayhan auf einen neuen Vertrag bis 2030 geeinigt haben (90min berichtete). In den kommenden ein bis zwei Tagen soll die Verlängerung offiziell verkündet werden. Nun gibt es weitere Details zum neuen Arbeitspapier – und zu den Alternativen, die dem Innenverteidiger offenstanden.
Ayhan verzichtet auf Ausstiegsklausel
Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet und Sky bestätigt, enthält Ayhans neuer Vertrag keine Ausstiegsklausel. Schalke behält damit auch langfristig die volle Kontrolle über die Zukunft seines Eigengewächses. Gerade angesichts des großen Interesses am 19-Jährigen ist das für die Königsblauen eine wichtige Nachricht.
Denn Ayhan hätte offenbar schon in diesem Sommer zu einem internationalen Topklub wechseln können. Besonders die AS Rom soll sich intensiv um den Deutsch-Türken bemüht und ihm sogar ein konkretes Vertragsangebot vorgelegt haben.
Darüber hinaus sollen Benfica und Red Bull Salzburg beim Verteidiger angefragt haben. Laut Sky waren noch weitere Vereine am Schalke-Juwel interessiert. Ayhan blockte die Anfragen jedoch ab und entschied sich bewusst für seinen Heimatverein.
Bundesliga statt Wechsel ins Ausland
Für den gebürtigen Gelsenkirchener steht zunächst der nächste Entwicklungsschritt mit Schalke im Vordergrund. "Ich bin hier mein ganzes Leben und genieße jetzt jede Sekunde", hatte Ayhan zuletzt seine Verbundenheit zum S04 unterstrichen. Seit 2014 trägt er bereits das königsblaue Trikot und lebt weiterhin bei seinen Eltern unweit des Trainingsgeländes.
Nach 27 Zweitliga-Einsätzen in seiner ersten vollständigen Profisaison möchte sich der Innenverteidiger nun mit Schalke in der Bundesliga beweisen. Statt eines frühen Wechsels nach Rom, Lissabon oder Salzburg setzt Ayhan damit auf Kontinuität – und Schalke bindet eines seiner wertvollsten Eigengewächse ohne Ausstiegsklausel langfristig an den Verein.
