Zwischenzeitlich schien sich Maximilian Mittelstädt unter Julian Nagelsmann in der deutschen Nationalmannschaft etabliert zu haben. Seit seinem Debüt im März 2024 absolvierte der Linksverteidiger 15 A-Länderspiele. Da das letzte allerdings schon gut zehn Monate zurückliegt, war es keine allzu große Überraschung, dass er es nicht ins WM-Aufgebot schaffte.
Anstelle von Mittelstädt entschied sich Nagelsmann dafür, Nathaniel Brown mitzunehmen. Der 23-Jährige, der nach dem Turnier von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern wechselte, verdrängte nicht nur den Stuttgarter aus dem Kader, sondern auch den vorherigen Platzhirsch David Raum aus der Startelf. Das soll aus Sicht des VfB-Stars aber natürlich nicht so bleiben.
Mittelstädt mit klarer Ansage
Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp, der schon am Freitag offiziell vom DFB vorgestellt werden soll, könnten die Karten neu gemischt werden. Eine neue Chance für Mittelstädt?
"Ich werde Gas geben und versuchen, mich in meine beste Form zu bringen. Dann will ich auch wieder in der Nationalmannschaft angreifen. Dafür will ich aber in allererster Linie mit dem VfB diese Saison erfolgreich sein", kündigte der 29-Jährige via Bild an.
VfB-Star trauert der WM nicht nach
Die Zeit im Sommer, die Mittelstädt viel lieber beruflich in Nordamerika verbracht hätte, scheint der gebürtige Berliner gut genutzt zu haben. "Natürlich wäre ich bei einer WM gerne dabei gewesen und hätte die Erfahrungen mitgenommen. Aber ich bin keiner, der dem lange nachtrauert. Stattdessen habe ich den Urlaub genossen und mich gut auf die Saison vorbereitet. Ich bin zum Vorbereitungsstart hier, das tut mir gut", betonte er.
Mit dem VfB kann er sich sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League für eine Rückkehr ins Nationalteam empfehlen. Klopp wird die Auftritte der Schwaben sicherlich genau beobachten, schließlich spielen dort mit Deniz Undav, Jamie Leweling, Angelo Stiller und Chris Führich noch zahlreiche andere Kandidaten für die kommenden Länderspiele.
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