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Nati-Schock vor dem WM-Achtelfinale

Die Schweiz muss gegen Kolumbien auf den größten Nati-Star der WM verzichten. Und plagt sich mit weiteren Personalsorgen herum.
Johan Manzambi ist der Schweizer Star der WM 2026
Johan Manzambi ist der Schweizer Star der WM 2026 | Alex Grimm/GettyImages

Die Schweizer Nati muss im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien am Dienstagabend (22 Uhr, ARD/MagentaTV) einen äußerst schmerzhaften Ausfall verkraften. Shootingstar Johan Manzambi wird gegen Los Cafeteros um Bayern-Star Luis Diaz im kanadischen Vancouver nicht auflaufen können.

Wie der Blick berichtet, hatte sich Manzambi beim Abschlusstraining im Fünf-gegen-Fünf ohne Gegnereinfluss am Knie verletzt. Die folgende MRT-Untersuchung habe traurige Gewissheit ergeben, dass der Mittelfeld-Jungstar vom SC Freiburg nicht spielen kann. Ob der 20-Jährige darüber hinaus noch länger ausfällt, ist derzeit noch unklar. Im Viertelfinale würde für die Schweiz ein Duell mit Titelverteidiger Argentinien oder Ägypten um Mo Salah winken.

Weiteres Nati-Quartett fraglich

Laut Blick sei der Schock beim Abschlusstraining zunächst groß gewesen, weil man direkt vom Schlimmsten ausgegangen sei. Zumal die Schweizer weitere Personalsorgen haben. Auch Ruben Vargas und Djibril Sow mussten die letzte Einheit vor dem Achtelfinale abbrechen und sind entsprechend noch fraglich. Unklar ist auch noch, ob Michel Aebischer und VfB-Verteidiger Luca Jaquez auflaufen können.

Manzambis Ausfall wiegt derweil besonders schwer. In vier WM-Einsätzen hat er drei Tore und zwei Assists aufgelegt. "Er hat uns auf ein neues Level gebracht, macht uns viel besser und er hat auch noch Potenzial für mehr", schwärmte Nati-Teamkollege Dan Ndoye über Manzambi nach dem Sieg über Algerien im Sechzehntelfinale.

Nati-Trainer Murat Yakin erklärte auf der Pressekonferenz am Sonntag auch in Bezug auf Vargas und Sow: "Es wäre ein riesiger Verlust, wenn sie morgen nicht auf dem Platz stehen könnten."


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