Seit dem 1. Januar 2025 ist Jürgen Klopp als Global Head of Soccer für den Red-Bull-Konzern tätig. Doch trotz eines Vertrags bis 2029 reißen die Gerüchte um eine frühzeitige Rückkehr auf die Trainerbank nicht ab.
Vor allem Real Madrid wurde in den letzten Monaten immer wieder mit dem 58-Jährigen in Verbindung gebracht. Dort sucht Präsident Florentino Perez einen Nachfolger für Alvaro Arbeloa, der wohl eher schwierige Aussichten auf eine Weiterbeschäftigung hat.
"Das ist alles nur Blödsinn."Klopp über die Real-Gerüchte
Und auch beim DFB kursierte Klopps Name zuletzt immer häufiger als möglicher Erbe von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Hintergrund ist die wachsende Unzufriedenheit bei den Fans und schwer nachvollziehbare Nominierungen, weshalb der 38-Jährige nach einer enttäuschenden WM durch Klopp ersetzt werden könnte, heißt es in mehreren Berichten. Klopp hat dazu eine ganz klare Meinung.
Klopp dementiert
"Im Moment denke ich da natürlich gar nicht drüber nach, es gibt zum Glück auch keinen Grund dafür", erklärte er deutlich bei seiner Vorstellung als WM-Experte für den Telekom-Sender Magenta TV.
"Wer weiß, was da noch kommt in den nächsten Jahren."Jürgen Klopp
Gleichwohl schloss er eine Rückkehr auf die Trainerbank generell nicht aus: "Ich bin für das Leben in meinem Alter schon durchaus fortgeschritten, aber als Trainer auch nicht völlig und ganz am Ende. Ich habe das Rentenalter noch nicht erreicht", sagte er und ergänzte: "Wer weiß, was da noch kommt in den nächsten Jahren. Aber geplant ist diesbezüglich gar nichts."
Deutliche Worte – und ein klares Bekenntnis
Gleichzeitig räumte er mit den Gerüchten über ein frühzeitiges Ende seines Engagements bei Red Bull auf. "Ich gedenke nicht, in den Sack zu hauen", stellte Klopp klar und verwies auf Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der sich zu den Gerüchten bereits geäußert hat. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp", erklärte Mintzlaff damals.
Ähnlich deutlich wurde Klopp auch, als er auf einen möglichen Wechsel zu Real Madrid angesprochen wurde. "Das haben die gleichen Deppen geschrieben", sagte Klopp. "Das ist alles nur Blödsinn. Die haben mich nicht ein mal angerufen, nicht ein einziges Mal. Und meinen Berater auch nicht", ergänzte der 58-Jährige.
