Nächster Top-Klub mischt mit: Atlético-Star Alvarez immer begehrter
Von Fabian Küpper

Mit 4:0 schickte Atlético Madrid den FC Barcelona im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey nach Hause. Barca-Trainer Hansi Flick war nach dem Spiel mächtig sauer, weil auch er wusste: Dieses Spiel noch zu drehen, wird ein Ding der Unmöglichkeit.
Ein Spieler überragte bei der Atlético-Gala mal wieder: Julian Alvarez. Zwei Scorerpunkte sammelte der Argentinier gegen die Katalanen und bewies damit eindrucksvoll, weshalb ihn ebenjene als Transferziel Nummer eins für den Sommer auserkoren haben.
Doch Alvarez' Qualitäten sind nicht in Barcelona bestens bekannt – sondern auch in der Premier League. Dort hinterließ er bei Manchester City seine ersten Fußabdrücke im europäischen Fußball. Der FC Arsenal will den 25-Jährigen im Sommer zurück auf die Insel holen. Doch mit ihrem Interesse sind die Londoner dabei nicht alleine.
Dreikampf um Alvarez
Laut ESPN Argentinia hat auch der FC Chelsea die Fährte von Alvarez aufgenommen, und sogar schon erste Gespräche mit der Spielerseite geführt haben. Laut Journalist Jorge Baravalle sollen Mitarbeiter der Agentur, die den Transfer des Argentiniers abwickelt, beim Spiel Chelsea gegen Arsenal vor Ort gewesen sein.
Klar ist dabei: Geld spielt für die Blues keine Rolle. Dank Investor Todd Boehly kann Chelsea nahezu jeden Betrag bezahlen – das sah man in der Vergangenheit bereits bei mehreren Spielern, die für absolute Mondpreise an die Stamford Bridge wechselten.
Dem Bericht von ESPN Argentinia zufolge verlangt Atlético mindestens 100 Millionen Euro. Diese Summe dürfte jedoch nur ein Richtwert sein, schließlich hat Alvarez in Madrid noch einen Vertrag bis 2030. Realistischer ist also eher ein Preis in RIchtung von 150 Millionen Euro, zumal die ROjiblancos als harter Verhandlungspartner bekannt sind.
Ein heißer Sommer wartet
Atlético kann sich über einen weiteren Interessenten deshalb nur freuen. Es riecht ganz danach, als würde es im Sommer zu einem echten Wettbieten zwischen Barca, Arsenal und Chelsea kommen, wobei die Blues aktuell minimal die Nase vorne haben.
Hinzu kommt der Faktor Weltmeisterschaft, der den Preis von Alvarez weiter in diei Höhe schnellen lassen könnte. Es wird also ein spannender Sommer in der spanischen Hauptstadt.
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