Skip to main content

Nächster Nationalspieler verletzt? Sorgen um BVB-Star

Julian Ryerson ist beim norwegischen Team angeschlagen – und lief trotzdem auf.
VonJan Kupitz
Julian Ryerson
Julian Ryerson | Nick Potts - PA Images/GettyImages

Mit der Verletzung von Nico Schlotterbeck, der nach einer erneuten Fußverletzung wohl erstmal fehlen wird, musste Borussia Dortmund in dieser Länderspielpause schon einen riesigen Dämpfer hinnehmen. Als wäre das nicht schlimm genug, gibt es nun auch noch Sorgen um Julian Ryerson.

Der Rechtsverteidiger ist aktuell mit der norwegischen Nationalmannschaft unterwegs, scheint aber nicht bei 100% zu sein. Erst am vergangenen Sonntag, bei der 1:2-Pleite gegen Portugal, musste Ryerson Mitte der zweiten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden.

Doch anstatt anschließend Vorsicht walten zu lassen, stand Ryerson am Donnerstag schon wieder auf dem Feld: Norwegens Coach Stale Solbakken beorderte den Dortmunder bei der 1:2-Pleite in Wales sogar in die Startelf. Das Mitwirken des Rechtsverteidigers war allerdings nicht von langer Dauer, denn nach einer knappen Viertelstunde musste Ryerson erneut angeschlagen runter.

Welches Problem den BVB-Star quält, ist bislang offen; eine offizielle Diagnose gibt es noch nicht. Doch klar ist, dass es überhaupt kein gutes Zeichen ist, wenn ein Spieler innerhalb von vier Tagen gleich zweimal angeschlagen ausgewechselt werden muss. Somit darf bezweifelt werden, ob Ryerson im kommenden Heimspiel des BVB gegen Werder Bremen (Freitag, 9. Oktober) überhaupt mitwirken kann.

Wenn Norwegen am kommenden Sonntag (4. Oktober) erneut gegen Portugal ran muss, dann muss man aus Dortmunder Sicht inständig hoffen, dass Ryerson zumindest dieses Mal geschont wird. Alles andere wäre gegenüber dem Spieler unverantwortlich – und für den BVB ehrlicherweise auch nicht hinnehmbar.

Durch den Sommer-Abschied von Yan Couto ist Ryerson aktuell der einzige gelernte Rechtsverteidiger im BVB-Kader. Sollte er ausfallen, müsste entweder Daniel Svensson die Seite wechseln oder Maxi Beier als Schienenspieler agieren. Auch Ethan Nwaneri wäre eine Notlösung für die rechte Seite.


Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu