Borussia Mönchengladbach stellt frühzeitig die Weichen für die kommende Saison. Schon zu Beginn der Sommerpause stehen mit David Herold, Yukhym Konoplya, Enzo Leopold und Daniel Batz vier Neuzugänge fest, dazu stehen die Fohlen unmittelbar vor dem Transfer von Darmstadt-Angreifer Isac Lidberg (90min berichtete).
Doch auf der anderen Seite muss es zwangsläufig auch zu Abgängen kommen. Nach dem Verkäufen von Rocco Reitz und Winsley Boteli bahnt sich der nächste Abschied an.
Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, bleibt Shio Fukuda über den Sommer hinaus beim Karlsruher SC. Nachdem der japanische Stürmer bereits in der vergangenen Saison an den Zweitligisten ausgeliehen war, haben sich die beiden Klubs nun auf einen festen Transfer geeinigt.
KSC zahlt weniger Ablöse - Gladbach sichert sich gleich zwei Klauseln
Der KSC besaß zwar eine Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro, doch nach erfolgreichen Verhandlungen müssen die Badener wohl gerade einmal fixe 700.000 Euro an den Niederrhein überweisen. Durch leicht erreichbare Zusatzprämien soll der Deal auf eine Gesamtsumme von einer Million Euro ansteigen können.
Im Gegenzug sicherte sich die Borussia eine Weiterverkaufsklausel und ein Erstverhandlungsrecht für den Fall, dass zu einem späteren Zeitpunkt Interesse an einer Rückholaktion aufkommen sollte.
Fukuda nach Startschwierigkeiten in Karlsruhe angekommen
Damit scheint die beste Lösung für alle Parteien gefunden worden zu sein. Denn obwohl der talentierte Fukuda mit 22 Jahren noch Entwicklungspotenzial besitzt, hätte er in Mönchengladbach auch in der kommenden Saison keine aussichtsreiche Perspektive gehabt. Stattdessen soll er sich in Karlsruhe weiterhin behutsam weiterentwickeln und dort zum Stammspieler reifen.
Nachdem sich Fukuda in der vergangenen Spielzeit beim KSC lange Zeit schwer tat, blühte er zum Saisonende richtig auf. Fünf seiner insgesamt sechs Saisontore erzielte der Japaner in den letzten acht Spielen.
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