Nächste Verteidiger-Option vom Tisch? Chelsea macht bei Bayern-Flirt ernst

Der FC Bayern muss seine Planungen für die Innenverteidigung neu ausrichten. Doch auch die nächste Verteidiger-Option scheint bald vergeben.
Jeremy Jacquet wird von Chelsea umworben
Jeremy Jacquet wird von Chelsea umworben / Jean Catuffe/GettyImages
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Der FC Bayern arbeitet weiter an der Kaderstruktur für die kommende Saison. Unabhängig von der erwarteten Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano wollen die Münchner ihre Abwehrzentrale wohl breiter und perspektivischer aufstellen. Doch genau an diesem Punkt hat sich die Ausgangslage zuletzt spürbar verändert.

Über Wochen hinweg galt Marc Guehi von Crystal Palace als Wunschlösung. Gespräche mit dem englischen Nationalspieler hatte es bereits gegeben, doch inzwischen zeichnet sich klar ab, dass der Verteidiger seine Zukunft anderswo sieht. Nach Medienberichten von Sky steht Guehi kurz vor einem Wechsel zu Manchester City. Für den FC Bayern ist das Thema damit faktisch beendet.

Blick richtet sich auf Jérémy Jacquet

Parallel dazu haben die Münchner ihren Suchradius erweitert. Ein Name, der dabei immer häufiger fällt, ist Jérémy Jacquet von Stade Rennes. Der 20-jährige Innenverteidiger hat sich in Frankreich in kurzer Zeit etabliert und gehört längst zum Stammpersonal seines Klubs.

Jacquet steht noch bis 2029 bei Rennes unter Vertrag. Entsprechend selbstbewusst ist die Haltung des Vereins. Intern wird ein Verkauf frühestens im Sommer in Betracht gezogen, dann allerdings nur gegen eine Ablöse im absoluten Spitzenbereich.

Chelsea mit Jacquet einig

Doch laut Transfer-Experte Fabrizio Romano könnte auch diese Option für Bayern bald vom Tisch sein. Demnach soll Chelsea bereits eine Einigung mit dem Verteidiger erzielt haben, einzig die Verhandlungen mit Stade Rennes stehen noch aus.

Die geforderte Ablöse soll sich laut Bericht im Bereich von rund 65 Millionen Euro bewegen. Allein diese Summe lässt das Rennen aus Bayern-Sicht nahezu entschieden erscheinen. Auch wenn Jacquets Leistungen überzeugen, lassen sich diese aus der französischen Liga nicht ohne Weiteres auf das Niveau des deutschen Rekordmeisters übertragen. Investitionen in dieser Größenordnung bei gleichzeitig hohem Entwicklungsrisiko entsprechen deutlich eher dem Profil des FC Chelsea als dem des FC Bayern.


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