Die Verletztenliste des 1. FC Köln könnte schon wieder länger werden - und nach dem Sturm droht nun auch die Abwehr zur Problemstelle zu werden. Nachdem erst zu Wochenbeginn der Ausfall von Rav van den Berg bekanntgegeben wurde, droht der nächste Innenverteidiger auszufallen.
Joel Schmied musste bei der 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt angeschlagen ausgewechselt werden. Der Schweizer war in der 67. Minute vom Platz gehumpelt, es besteht der Verdacht auf eine Bänderverletzung. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus.
"Wir müssen jetzt abwarten, wie es ihm geht. Bislang weiß ich nur, dass er umgeknickt ist", erklärte FC-Trainer René Wagner nach der Partie.
Besonders bitter für Schmied: In Frankfurt kam der 28-Jährige erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison von Beginn an zum Einsatz. Ein längerer Ausfall würde Schmied nun erneut zurückwerfen, nachdem er schon in der vergangenen Spielzeit immer wieder von Verletzungen ausgebremst worden war.
Schmied hatte schon in der Vorsaison lange gefehlt
Im November 2025 hatte sich der Innenverteidiger ebenfalls gegen Eintracht Frankfurt eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und anschließend über Wochen gefehlt. Nach seiner Rückkehr folgte im Februar die nächste Muskelverletzung. Erst zum Ende der Saison kämpfte sich Schmied wieder vollständig heran.
Für Köln käme ein erneuter Ausfall zur Unzeit, da die Verletztenliste des Klubs bereits einige prominente Namen führt. Thijs Dallinga, Ragnar Ache, Imad Rondic, Ellyes Skhiri, Rav van den Berg und Timo Hübers fehlen Trainer Wagner allesamt verletzungsbedingt. Bei Schmied besteht aber am Sonntag noch zumindest die Hoffnung, dass sich der Verdacht auf eine Bänderverletzung nicht bestätigt und die nächste längere Zwangspause ausbleibt.
