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Nächste Trainer-Absage für Gladbach – Bericht

Rouven Schröder scheint bei der Trainersuche über den üblichen Tellerrand hinauszublicken. Hat sich aber offenbar die nächste Absage eingehandelt.
VonYannik Möller
Auch Jens Wissing war offenbar ein Thema an Niederrhein
Auch Jens Wissing war offenbar ein Thema an Niederrhein | NurPhoto/GettyImages

Sobald das Aus von Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach feststand, wurde der Klub zugleich mit mehreren Nachfolgekandidaten in Verbindung gebracht. Dabei machten die üblichen Namen die Runde, aber zugleich auch weitaus weniger bekannte Trainer wurden bespielt. Eines scheint soweit klar: Einen frühzeitigen Schnellschuss will Rouven Schröder nicht riskieren, stattdessen lieber ein, zwei Tage länger abwarten und Gespräche führen.

Das hat der Sportdirektor der Borussia wohl auch mit Jens Wissing gemacht. Der 38-Jährige steht seit nun knapp zwei Monaten bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien an der Seitenlinie und ist der Bild zufolge jemand, von dem Schröder sehr viel hält.

Zugleich hat sich die Borussia aber von Wissing eine Absage eingehandelt. Laut der Bild liegt das vorrangig am zeitlichen Faktor. Wissing, der als Spieler kurzzeitig und auch als Co-Trainer der Reservemannschaft für den Klub vom Niederrhein aktiv war, möchte sein aktuelles Projekt nicht schon nach zwei Monaten abhaken. Womöglich hätte die Situation zum Sommer anders ausgesehen, als er nach erfolgreicher Zeit bei Gamba Osaka in Japan nach Saudi-Arabien wechselte.

Nun wird der Coach, der mit seiner japanischen und nun auch seiner saudischen Mannschaft jeweils schon gegen Cristiano Ronaldo mit Al-Nassr gewinnen konnte, bei seinem aktuellen Klub bleiben. Für die Nachfolge von Polanski kommt er nicht in Frage.

Werner, Priske und Wissing werden nicht neuer Gladbach-Coach

Für die Fohlen soll es die nächste Trainer-Absage sein. Auch der gehandelte Ole Werner (zuletzt RB Leipzig) steht wohl nicht zur Verfügung. Der ebenfalls in Spiel gebrachte Däne Brian Priske soll derweil kein Thema am Niederrhein sein.

Bei der Trainersuche spielt Schröder die anstehende zweiwöchige Länderspielpause in die Karten, um mit etwas weniger Zeitdruck einen Polanski-Nachfolger präsentieren zu können. Laut Bild steht ihm dafür vom Klub ein Millionen-Budget zur Verfügung. Bis zu vier Millionen Euro Ablöse darf der Sportchef wohl ausgeben und kann deshalb auch aktuell unter Vertrag stehende Kandidaten ins Auge fassen.


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