Real Madrid wird sein Verletzungspech einfach nicht los! Seit Jahren haben die Königlichen in schöner Regelmäßigkeit immer wieder neue langfristige Ausfälle zu beklagen; zuletzt erwischte es beispielsweise Rodrygo und Eder Militao, die jeweils etliche Monate ausfallen. Auch Thibaut Courtois musste zuvor eine schwere Verletzung hinnehmen.
Der neueste Schwerverletzte ist Ferland Mendy - wieder einmal, muss man leider sagen. Denn der Franzose hat in den letzten Jahren mehr Zeit im Lazarett als auf dem Fußballfeld verbracht. In dieser Saison stehen erst 450 Einsatzminuten für ihn zu Buche.
Weitere werden nicht mehr hinzukommen, da Mendy beim 2:0-Sieg gegen Espanyol eine Verletzung an der Rektus-femoris-Sehne des rechten Beins erlitten hat. Die Saison des 30-Jährigen, der sich die Verletzung schon in der 11. Minute bei einem harmlosen Sprint zugezogen hatten, ist damit vorzeitig vorbei.
Mendy bis Herbst raus?
Doch nicht nur das: Sollte Mendy operiert werden müssen, droht ihm laut COPE eine Zwangspause von fünf Monaten! Somit wäre er erst im Oktober wieder fit - sofern er die Reha ohne Rückschlag bestreiten kann. Auch das ist beim verletzungsanfälligen Franzosen leider alles andere als sicher.
Eine Entscheidung, ob Mendy tatsächlich unters Messer muss, ist wohl noch nicht gefallen. Angesichts seiner irren Krankenakte wäre eine Operation allerdings nicht überraschend.
Seit Mendy im Sommer 2019 von Olympique Lyon nach Madrid gewechselt war, bestritt er insgesamt nur 210 Pflichtspiele für die Königlichen. Macht pro Saison im Schnitt 30 Einsätze. Das klingt erstmal ganz ordentlich, ist beim stets vollen Terminkalender des CL-Rekordsiegers aber eine vergleichsweise kleine Zahl. Allein in dieser Saison kommt Real nämlich auf 55 Pflichtspiele - trotz relativ frühen Ausscheidens in Champions League und Pokal. Und die Klub-WM im Sommer ist da nicht einmal inkludiert.
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