Der Poker um Said El Mala scheint kein Ende mehr zu nehmen. Oder etwa doch? Der BVB ist nicht nur an dem Youngster des 1. FC Köln interessiert, er gilt inzwischen sogar als der große Wunschspieler der Schwarz-Gelben. Allerdings hakt es noch an der Ablöse. Und genau hier droht der Transfer nun zu scheitern.
Laut Bild haben die Dortmunder kürzlich mit einem vierten Angebot nachgelegt, das inklusive möglicher Boni die 45-Millionen-Euro-Marke erreicht (90min berichtete). Damit liegt es zwar weiterhin unter den Forderungen der Kölner, die sich für El Mala wohl mindestens ein Gesamtpaket von 50 Millionen Euro wünschen, dafür jedoch deutlich über den ersten Offerten aus dem Ruhrpott.
Effzeh-Bosse stoppen Gespräche mit dem BVB
Den Geißböcken scheint das jedoch nicht auszureichen. Wie das Boulevardblatt nun berichtet, haben die Kölner nämlich auch dieses Angebot abgelehnt! Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, der die Verhandlungen mit den BVB-Bossen führte, soll gemeinsam mit den Vereinsgremien beschlossen haben, die Gespräche zu stoppen.
Das sind schlechte Neuigkeiten für den BVB, denn der Transfer von El Mala droht zu platzen. Nur ein Angebot, das die 50 Millionen Euro deutlich übersteigt, würde den Poker offenbar wieder in Gang setzen. Ob das passiert, ist ungewiss, auch wenn die Borussen den Kampf um den 19-Jährigen noch nicht aufgegeben haben. Es ist zumindest zu erwarten, dass zeitnah ein fünftes Angebot für El Mala abgeschickt wird. Unklar ist, wie der Effzeh darauf reagieren würde.
Verbleib in Köln? Bei El Mala ist keine Eile geboten
Da der BVB und die Kölner bislang noch keine Einigung erzielen konnten und der Spieler angesichts seines Vertrags bis 2030 grundsätzlich kein Problem damit hätte, ein weiteres Jahr im Rheinland zu verbringen, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Verbleib von El Mala gestiegen. Zwar würde er die Chance, ab Sommer in der Champions League zu spielen, gerne wahrnehmen, doch stattdessen kann er sich auch beim Effzeh behutsam weiterentwickeln. Eile ist beim jungen Offensivstar ohnehin nicht geboten.
In diesem endlos scheinenden Poker wäre es jedoch keine große Überraschung, wenn sich die Situation bis Anfang September noch einmal komplett wandeln würde. Vor allem, weil auch andere Klubs die Situation von El Mala aufmerksam beobachten.
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