Bei Borussia Mönchengladbach sorgt das Verhalten einiger Fans erneut für Ärger beim Deutschen Fußball-Bund. Laut Bild hat der DFB den Bundesligisten abermals mit einer Geldstrafe belegt. Grund sind mehrere pyrotechnische Vorfälle im Umfeld von Spielen der laufenden Saison.
Dieses Mal muss der Klub 22.000 Euro zahlen. Beim Bundesliga-Spiel beim 1. FSV Mainz 05 am 5. Dezember 2025 hatten Gladbacher Anhänger insgesamt 22 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Einen Teil der Strafe darf der Verein für Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen verwenden.
Pyro-Vorfälle sorgen wiederholt für Strafen
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der laufenden Saison. Besonders teuer wurde für den Verein das Derby gegen den 1. FC Köln im Februar. In der Nordkurve brannten dabei insgesamt 75 pyrotechnische Gegenstände, was dem Klub eine Geldstrafe von 75.000 Euro einbrachte.
Bereits wenige Tage zuvor hatte das DFB-Sportgericht Borussia wegen ähnlicher Vorfälle zu 29.000 Euro verurteilt. Beim DFB-Pokalspiel gegen den Karlsruher SC wurden 21 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Auch beim Spiel in Hamburg gegen den FC St. Pauli brannten im Gästeblock mehrere Feuerwerkskörper.
Strafen summieren sich auf fast eine Viertelmillion Euro
Auch bei anderen Partien kam es zu entsprechenden Vorfällen. Bereits im November 2025 hatte das DFB-Sportgericht Gladbach mit 27.000 Euro bestraft. Beim Freundschaftsspiel gegen den FC Valencia wurden im Rahmen einer Choreografie sowie im weiteren Spielverlauf zahlreiche pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Hinzu kam Anfang März eine weitere Strafe in Höhe von 61.000 Euro. Beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Union Berlin hatten Gästefans dutzende Pyrotechnik gezündet, wodurch die Partie kurzzeitig unterbrochen werden musste. Auch beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt wurden Rauchtöpfe gezündet.
Insgesamt summieren sich die Geldstrafen gegen Borussia Mönchengladbach in der Saison 2025/26 damit bereits auf rund 214.000 Euro. Angesichts der noch ausstehenden neun Spieltage dürfte diese Summe allerdings weiter steigen.
