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Nach Verletzungsschock: Warum Schlotterbeck in den USA bleibt

Die schwere Verletzung vom Abwehrchef hat alle rund um den DFB hart getroffen. Wie es vorerst für "Schlotti" weitergeht.
Nico Schlotterbeck wenige Momente nach der Verletzung
Nico Schlotterbeck wenige Momente nach der Verletzung | picture alliance/GettyImages

Der lange Ausfall von Nico Schlotterbeck ist für alle eine Hiobsbotschaft (90min berichtete). In erster Linie für den Spieler selbst, natürlich für das DFB-Team, dem für den restlichen Verlauf der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ein wichtiger Akteur auf dem Rasen fehlen wird, und selbstverständlich auch für Borussia Dortmund.

Nach dem ersten Schock um seine schwere Verletzung, steht nun fest, wie die nächsten Wochen für den Innenverteidiger aussehen sollen und wie er dennoch eine wichtige Rolle bei der WM 2026 einnehmen könnte.

Schlotterbeck bleibt beim DFB-Team

Wie die Bild berichtet, bleibt Nico Schlotterbeck bei der deutschen Nationalmannschaft und wird die USA nach seiner Verletzung nicht vorzeitig verlassen. Nach einem Austausch von Lars Ricken, seines Zeichens Geschäftsführer Sport beim BVB, und DFB-Sportdirektor Rudi Völler, wurde die Entscheidung endgültig gefällt. Julian Nagelsmann hatte diese am Montag bereits bestätigt.

Dies hat laut der Bild mehrere Beweggründe. Zum einen sei der Knöchel vom Innenverteidiger derzeit stark angeschwollen und ein mehr als achtstündiger Rückflug aus den USA nach Deutschland wäre zum jetzigen Zeitpunkt aus medizinischer Sicht alles andere als sinnvoll. Zum anderen könnte Schlotterbeck beim DFB-Team trotz seiner Verletzung weiterhin als ein wichtiger Teil der Truppe fungieren.

Die Rolle von Schlotterbeck

Denn innerhalb der Mannschaft soll der Dortmunder, wie auch beim BVB, äußerst hoch angesehen sein. Der 26-Jährige sei ein wichtiger Faktor in der deutschen Kabine und sein Wort sei bei seinen Mitspielern gewichtig.

Auch wenn "Schlotti" dem Team von Julian Nagelsmann auf dem Rasen nicht mehr helfen kann, soll er dies abseits des Feldes tun und auch in dieser Form als Leader vorangehen. Ein wichtiges Zeichen für alle Spieler in der deutschen Auswahl und vielleicht ein Moment der alle noch einmal näher zusammenrücken lässt.


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