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Nach Verletzungsflut: So könnte das DFB-Team gegen die Schweiz spielen

Trotz der vielen Verletzungen ändert sich an der wahrscheinlichen Startelf gegen die Schweiz relativ wenig. Das erklärte Julian Nagelsmann am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Wen lässt Julian Nagelsmann gegen die Schweiz von Beginn an von der Leine?
Wen lässt Julian Nagelsmann gegen die Schweiz von Beginn an von der Leine? | picture alliance/GettyImages

Das DFB-Team geht von Verletzungen gebeutelt in die letzte Länderspielpause vor der Weltmeisterschaft. Mit Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic mussten zwei mögliche Stammspieler verletzungsbedingt absagen, ihnen folgten im Laufe der Woche Jamie Leweling und Torhüter Jonas Urbig.

Angesichts dieser Verletzungsflut war die Frage also durchaus berechtigt, wie Bundestrainer Julian Nagelsmann das Spiel gegen die Schweiz am Freitagabend angehen wird. Nutzt er die Partie zum testen? Oder setzt er eher seine potenzielle WM-Startelf ein und lässt sie sich einspielen?

Abwehrblock steht – Was passiert mit Rüdiger?

Die Antwort: Zweiteres. "Einspielen", sagte Nagelsmann kurz und knapp auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf die Frage, wie er die Partie gegen die Eidgenossen angehen will. Es verdeutlicht noch einmal: Die Zeit der Experimente ist damit vorbei – jetzt geht es um das Feintuning.

Das heißt auch, dass Antonio Rüdiger, der zuletzt bei Real Madrid wieder besser in Form kam, zunächst auf der Bank sitzt. "Wir werden morgen mit Jona (Jonathan Tah, Anm. d. Red.) und Schlotti (Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.) beginnen", erklärte Nagelsmann. Gleichzeitig hob er aber hervor, dass die neue Rolle für Rüdiger kein Problem sei: "Er hat sich extrem committed mit allem was dazu gehört und unabhängig von seiner Rolle."

Zwei Überraschungen

Spannend außerdem: Angelo Stiller, der erst für den verletzten Felix Nmecha nachgerückt war, darf gegen die Schweiz von Beginn an im defensiven Mittelfeld spielen. Aufgrund der Verletzungen von Nmecha und Pavlovic sei es eine "Sondersituation", weshalb Nagelsmann und sein Stab auf der Sechs "so aufgestellt haben, wie wenn beide auch bei der WM ausfallen würden". Sein Partner auf der Doppel-Sechs wird dabei Leon Goretzka sein.

Ein großes Kompliment für Stiller, der in den letzten Monaten von Nagelsmann kaum berücksichtigt worden war, nun aber wohl doch gute Chancen auf einen Kaderplatz zu haben scheint. Anders als sein Stuttgarter Kollege, wird Deniz Undav nicht von Beginn an spielen. Statt seiner wird Kai Havertz im Sturmzentrum beginnen.

"Wir wollen Kai einfach die nötigen Minuten geben. Er war lange weg und hat sehr gut trainiert", erklärte Nagelsmann und ergänzte: "Er braucht auch den Rythmus bei uns." Über die restlichen Startelf-Kandidaten äußerte sich der Bundestrainer nicht.

Die voraussichtliche Aufstellung gegen die Schweiz: Baumann – Kimmich, Schlotterbeck, Tah, Raum – Goretzka, Stiller – Gnabry, Woltemade, Wirtz – Havertz

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