Frankreich erlebte gegen Spanien im WM-Halbfinale einen Abend zum vergessen. Nicht nur waren Les Bleus chancenlos gegen den amtierenden Europameister, sondern verloren früh in der ersten Halbzeit auch schon Abwehrchef William Saliba.
Der Verteidiger vom FC Arsenal verletzte sich augenscheinlich ohne Gegnereinwirkung und musste daraufhin den Platz verlassen. Für ihn kam Maxence Lacroix in die Partie. Saliba konnte so nur von außen zusehen, wie seine Nation gegen Spanien ausschied. Doch damit haben die schlechten Nachrichten für den 26-Jährigen noch kein Ende gefunden.
Saliba zahlt die Quittung
Die L'Équipe enthüllt, dass Saliba aufgrund seiner Verletzung monatelang ausfallen dürfte. Bayern-Profi Dayot Upamecano flüsterte er demnach auf dem Platz zu: "Ich kann nicht mehr, mein Rücken ist kaputt."
Saliba selbst bestätigte die immer wieder auftretenden Probleme: "Ich habe seit einigen Monaten mit kleinen Beschwerden zu kämpfen und habe die Zähne zusammengebissen, weil die Champions League und die Premier League anstanden". Ein Verzicht auf die WM stand trotzdem nie zur Debatte. "Die Weltmeisterschaft findet nur alle vier Jahre statt, da muss man eben die Zähne zusammenbeißen", ergänzte er.
Die Quittung dafür gibt es jetzt: Laut mehreren Medien muss sich Saliba operieren lassen. Damit wird der 26-Jährige rund vier bis fünf Monate ausfallen.
Wie reagiert Arsenal?
Für den FC Arsenal ist das eine Horror-Diagnose. Die Gunners, die als Titelverteidiger in die neue Premier-League-Saison gehen, müssen somit vermutlich bis zum Jahresende auf ihren Abwehrchef verzichten.
Als Ersatz für Saliba stehen in der Theorie Piero Hincapie und Christian Mosquera bereit. Allerdings werden beide jedoch eigentlich auf anderen Positionen gebraucht. Somit ist Arsenal quasi gezwungen, noch einmal auf dem Transfermarkt zuzuschlagen.
Die kürzlichen Gerüchte rund um eine mögliche Verpflichtung von Ex-Stuttgarter Konstantinos Mavropanos dürften in den kommenden Tagen und Wochen noch einmal Fahrt aufnehmen. Auch das Thema Ezri Konsa, um den Arsenal intensiv buhlt, dürfte nach der Saliba-Verletzung weiter an Momentum gewinnen.
Es bleibt also spannend, wen der englische Meister als Ersatz für seinen Abwehrchef aus dem Hut zaubern wird.
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