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Nach Transfer-Korb: Jagt der FC Bayern nun diesen Premier League-Stürmer?

Anthony Gordon hat sich für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden, doch der deutsche Rekordmeister hat auf der Suche nach offensiver Verstärkung offenbar bereits einen Plan B in der Tasche.
Nach 13 Saisontoren auf dem Zettel des FC Bayern: Das französische Sturmjuwel Junior Kroupi
Nach 13 Saisontoren auf dem Zettel des FC Bayern: Das französische Sturmjuwel Junior Kroupi | Eddie Keogh/GettyImages

Im Fokus steht, laut der Sport Bild, nun der 19-jährige Franzose Junior Kroupi, der in der Premier League für mächtig Furore sorgt – allerdings ein massives Preisschild mitbringt. Der FC Bayern München fahndet nach dem geplatzten Deal mit seinem ursprünglichen Wunschspieler Anthony Gordon weiter nach hochkarätigen Alternativen für die Offensive. Die sportliche Führung um Max Eberl sucht dabei primär nach einem verlässlichen Backup für Dauerbrenner Luis Díaz auf der linken Außenbahn. Zudem gilt es, eine Vakanz im Sturmzentrum zu füllen, da die Leihe von Nicolas Jackson endet und dieser zum FC Chelsea zurückkehrt. Genau in dieses gesuchte Anforderungsprofil passt Junior Kroupi vom AFC Bournemouth perfekt hinein.

Ein 19-Jähriger begeistert die Premier League

In seiner allerersten Saison im englischen Oberhaus schlug der französische U21-Nationalspieler ein wie ein Blitz. Mit beeindruckenden 13 Treffern in 33 Ligaspielen avancierte er auf Anhieb zum besten Torschützen der Cherries und stellte ganz nebenbei den Rekord für die meisten Tore eines Teenagers in einer Premier-League-Debütsaison ein. Dabei bewies der extrem beidfüßige Angreifer vor allem seine eiskalte Effizienz im Strafraum, da er oftmals nur als Joker von der Bank kam.

Auch Bournemouth-Coach Andoni Iraola zeigte sich im Saisonendspurt völlig begeistert von seinem Schützling und bescheinigte ihm "besondere Fähigkeiten“ sowie einen "herausragenden Abschluss“. Ein Lob, in das sogar die französische Stürmer-Legende Thierry Henry unlängst bei Sky Sports einstimmte. Der ehemalige U-Nationaltrainer hätte Kroupi aufgrund seines "rohen Talents“ und unbändigen Willens am liebsten schon als 16-Jährigen in die U21-Auswahl hochgezogen.

Das finanzielle Hindernis: Ruft Bournemouth 90 Millionen auf?

rotz all der Lobeshymnen und des passenden sportlichen Profils – Kroupi ist eine Art „Neuneinhalb“, der sowohl als Mittelstürmer als auch auf dem linken Flügel agieren kann – birgt ein potenzieller Transfer an die Säbener Straße ein massives Hindernis. Der Franzose war erst im Februar 2025 für vergleichsweise günstige 13 Millionen Euro vom FC Lorient nach England gewechselt und besitzt dort noch ein langfristiges Arbeitspapier bis 2030.

Dem Vernehmen nach denkt Bournemouth gar nicht daran, sein Sturm-Juwel nach nur einer vollen Saison wieder abzugeben. Sollte der Klub dennoch schwach werden, stünde laut britischen Medienberichten eine utopische Ablöseforderung von 80 bis 90 Millionen Euro im Raum. Eine Summe, die für den deutschen Rekordmeister eigentlich völlig außer Reichweite liegt. Die Münchner hatten bereits bei Anthony Gordon bei 60 bis 65 Millionen Euro eine klare finanzielle rote Linie gezogen und sich nicht auf ein Wettbieten eingelassen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Bayern-Bosse für einen 19-Jährigen nun plötzlich von dieser vernünftigen Strategie abweichen.

Erschwinglichere Alternativen im Bayern-Fokus

Sollte sich der Kroupi-Transfer aufgrund der horrenden Ablöseforderungen als nicht realisierbar erweisen, haben die Münchner Scouts noch weitere, deutlich erschwinglichere Namen auf dem Zettel.

Als ein sehr spannender Kandidat gilt Mika Godts von Ajax Amsterdam. Der 20-jährige Belgier glänzte in der abgelaufenen Eredivisie-Saison mit 17 Toren und starken 12 Vorlagen. Mit einem geschätzten Marktwert von 35 Millionen Euro wäre der bis 2029 gebundene Offensivspieler deutlich leichter zu finanzieren. Die vermeintliche sportliche Ideallösung, Yan Diomande von RB Leipzig, dürfte für die Bayern hingegen ebenfalls unerschwinglich sein, da bei dem 19-Jährigen nach einer sensationellen Saison in der Bundesliga Ablösesummen von über 100 Millionen Euro aufgerufen werden.


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