Die TSG Hoffenheim soll sich mit Jens Stage schon seit Wochen auf einen Sommer-Transfer einig geworden sein. Mit zwei Ablöse-Angeboten an Werder Bremen sind die Kraichgauer bislang aber abgeblitzt. Mehr noch: An der Weser sorgten die gebotenen Summen aus Hoffenheim für Irritationen. Die TSG war weit weg von den Vorstellungen der Bremer Bosse.
Zuletzt wollte die TSG offenbar mit knapp über zehn Millionen Euro den Deal über die Bühne bringen. In Bremen will man aber mindestens marktwertgerechte 14 Millionen Euro sehen. Bleibt die große Frage, ob der Europa-League-Teilnehmer nach den jüngsten beiden Transfers überhaupt noch höher bieten möchte.
TSG zahlt 22 Mio. Euro für zwei Neuzugänge
Schließlich hat die TSG zunächst die Ausstiegsklausel bei Patrick Wimmer gezogen und den Österreicher für zehn Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet. Jetzt kamen noch einmal zwölf Millionen Euro plus Boni für den niederländischen Linksverteidiger Mats Rots von Twente Enschede hinzu.
Hoffenheim plant vorerst kein dritte Stage-Angebot – aber...
Laut Bild bleibt bei den Badenern die Hoffnung aber bestehen, Stage diesen Sommer zu verpflichten. Allerdings soll zeitnah kein drittes Angebot an Werder abgegeben werden. Vielmehr wolle man mit den SVW-Chefs Sondierungsgespräche führen.
Ob Clemens Fritz und Co. dafür bereit sind, ist fraglich. Neben der Verwunderung über die ersten beiden TSG-Angebote herrscht am Osterdeich seit dem Verkauf von Keeper Mio Backhaus an Freiburg nicht mehr der größte Verkaufsdruck. Klar scheint, die Hoffenheimer müssen sich weiter auf die Bremer zubewegen. Andernfalls wird kein Deal zustande kommen.
