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Nach Teileinsturz der Tribüne: Werder verkündet Zeitplan für Weserstadion

Vor drei Wochen stürzte im Weserstadion bei Modernisierungsarbeiten ein Teil der Tribüne ein. Wie es zum Saisonstart weitergeht.
Der eingestürzte Tribünenteil im Weserstadion
Der eingestürzte Tribünenteil im Weserstadion | werder.de

Der Schock bei allen Beteiligten saß vor rund drei Wochen tief. Bei Arbeiten am Weserstadion zur Modernisierung des Werder-Schmuckkästchens stürzte im Oberrang von Block 53 ein Teil der Tribüne ein. Offenbar war versehentlich ein Träger beschädigt worden.

Die große Frage, die sich im Anschluss die Fans stellten: Wie geht es mit dem Weserstadion in den kommenden Wochen weiter? Schnell war klar, dass die Bremer auch zum Saisonstart in ihrer Heimspielstätte auflaufen können. Allerdings wird es zunächst Einschränkungen geben. Das bestätigten die Norddeutschen in einem offiziellen Update. Am Donnerstagvormittag äußerte sich Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH (BWS), dazu.

"Natürlich hätten wir dieses Thema gerne verhindert, aber so etwas kann passieren. Trotz alledem blicken wir positiv auf die neue Spielzeit", betonte er.

Block bleibt die ersten fünf Heimspiele gesperrt

Werder plant, dass der beschädigte Block in den fünf ersten Partien der Saison nicht zur Verfügung stehen wird. Das betrifft in etwa 500 Plätze. Gesperrt bleibt der Tribünenteil bei den ersten drei Heimspielen der Männer-Mannschaft gegen Leipzig, Augsburg und Paderborn. Ebenso im Nordderby der Frauen-Mannschaft gegen den HSV sowie beim Legendenspiel gegen Real Madrid.

In dieser Zeit erhalten die Dauerkarteninhaber des betroffenen Blocks alternative Plätze, die aus dem Tageskarten-Kontingent genommen werden.

Die betroffenen Werder-Heimspiele

Spiel

Datum

vs. Leipzig (Bundesliga)

5.9., 15:30 Uhr

vs. HSV (Frauen-Bundesliga)

11.9., 18:30 Uhr

vs. Augsburg (Bundesliga)

19.9., 15:30 Uhr

vs. Real Madrid (SVW Legenden)

26.9. (Uhrzeit noch offen)

vs. Paderborn (Bundesliga)

17.10. (Uhrzeit noch offen)

Kosten noch nicht klar

Otto weiter zu den Reparaturarbeiten: "Wir haben hier ja keinen klassischen Abbruch, sondern einen Bau an einem bestehenden Projekt. Die neuen Tribünenteile werden nun gegossen und müssen im Anschluss aushärten, bevor sie eingebaut werden können. Auf jeden Fall werden die Fans nach der Fertigstellung in dem Block springen und jubeln können, wie auch zuvor."

Wie hoch die Kosten ausfallen, wollte Werder noch nicht mitteilen. Man sei "hierbei mit den Gewerken im Austausch".


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