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Nach Supercup-Erfolg: PSG vor Transfer-Dreierpack für über 100 Millionen Euro

Bei Paris Saint-Germain wird nach dem Erfolg im UEFA Supercup auf dem Transfermarkt die nächste Stufe gezündet.
Ferran Torres ist eine von drei Verstärkungen, die PSG im Blick hat
Ferran Torres ist eine von drei Verstärkungen, die PSG im Blick hat | Michael Regan - FIFA/GettyImages

Paris Saint-Germain ist aktuell die beste Mannschaft Europas. Einen erneuten Beweis dafür lieferten die Pariser beim 2:1-Sieg im UEFA Supercup gegen Europa-League-Sieger Aston Villa, womit sie auch in diesem Wettbewerb den Titel aus dem Vorjahr verteidigten.

Eigentlich herrscht in der französischen Hauptstadt also wenig Grund, etwas am Kader zu verändern – oder? Mitnichten. Vielmehr ist PSG auf dem Transfermarkt sehr aktiv, tütete kürzlich erst die Verpflichtungen von Lucas Digne und Maghnes Akliouche ein. Doch die beiden französischen Nationalspieler waren offenbar nur der Auftakt.

Neuer Safonov-Herausforderer

Denn Paris arbeitet unter Hochdruck an einem Transfer-Dreierpack, der in den kommenden Tagen offiziell werden soll. Im Fokus dabei: Torhüter Zion Suzuki, Stürmer Ferran Torres und Flügelspieler Mika Godts.

Am weitesten ist der französische Nobelklub dabei mit Suzuki. Fabrizio Romano verkündete in dieser Personalie bereits sein berühmtes Here we go. Der Japaner wechselt dabei für eine Ablöse von rund 35 Millionen Euro in die französische Hauptstadt.

Die Ankunft Suzukis könnte dafür sorgen, dass Lucas Chevalier den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen darf. Eigentlich war der 24-Jährige im letzten Sommer als neue Nummer eins gekommen, verlor seinen Platz im Winter jedoch an Matwei Safonov.

Allerdings soll es auch Überlegungen geben, Suzuki zunächst für ein Jahr zu verleihen. Juventus, das ebenfalls an einem Kauf des Japaners interessiert war, gilt als möglicher Leih-Abnehmer.

Entlastung für Dembélé, Kvaratskhelia & Co.

Bei Torres und Godts könnte PSG unterdessen ebenfalls bald Erfolg vermelden. Mit dem spanischen WM-Helden ist sich Paris bereits einig, die Verhandlungen mit dem FC Barcelona laufen auf Hochtouren. Höchstwahrscheinlich werden sich beide Vereine bei rund 55 Millionen Euro treffen – für Barça eine gute Summe, schließlich hat Torres nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag.

Auch bei Godts ist PSG auf einem guten Weg. Der junge Belgier in Diensten von Ajax Amsterdam bestätigte gegenüber ESPN laufende Gespräche: "Es gibt Gespräche. Ich werde nicht behaupten, dass das nicht stimmt, denn dann würde mich niemand mehr ernst nehmen."

Wie auch bei Torres wird die Verpflichtung von Godts mindestens 50 Millionen Euro verschlingen. Dafür bekommt PSG allerdings auch einen der vielversprechendsten Flügelspieler Europas, der letzte Saison 29 Scorerpunkte in 32 Eredivisie-Spielen sammelte.

Insgesamt gibt PSG für sein neues Trio also mindestens 140 Millionen Euro aus, sorgt dadurch aber auch dafür, dass der Kader auf nahezu allen Positionen doppelt gut besetzt ist. So kann Trainer Luis Enrique seine Top-Stars in der Liga zugunsten der Champions League schonen.


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