Der FC Bayern München wirkt unter Vincent Kompany in dieser Saison wieder wie eine nahezu unaufhaltsame Maschine. In der Bundesliga marschiert der Rekordmeister mit einer Wucht, die selten Luft zum Atmen lässt. Und auch auf europäischer Bühne zeigte das Team bereits, dass es gegen ganz große Namen bestehen kann, unter anderem gegen Paris Saint-Germain und Real Madrid.
Das gefällt Hoeneß am besten
Ehrenpräsident Uli Hoeneß konnte seine Euphorie nach dem Spiel gegen den FC St. Pauli jedenfalls nicht zurückhalten. Besonders ein Punkt stach für ihn heraus: der neue Torrekord.
"Im Fußball geht es um Titel, Rekorde sind Nebensache. Aber dass diese Mannschaft jetzt unsere Marke von 101 Treffern nach so vielen Jahrzehnten geknackt hat, sagt viel aus. Ich habe mich gefreut, dass ein junger Kerl wie Lennart Karl letzte Woche das 100. Tor gemacht hat, das zeigt, dass der FC Bayern auch für die Zukunft gewappnet ist, und das Gleiche gilt für Jamal Musiala, der sich das 101. Tor nach einer langen Verletzung außerdem mehr als verdient hat", erklärte Hoeneß.
Und er legte nach: "Ich gönne diesen Erfolg der ganzen Mannschaft um unserem Trainer Vincent Kompany von Herzen. Was mir am besten gefällt: diese Spieler hören nicht auf, die machen auch nach dem 4. oder 5. Tor noch immer weiter. So bricht man Rekorde und am wichtigsten: so macht man den Fans Freude, Spiel für Spiel."
Mit dem Treffer gegen St. Pauli übertraf der FC Bayern damit die eigene Bestmarke aus der Saison 1971/72, als 101 Ligatore fielen. Hoeneß hatte damals selbst 13 Treffer beigesteuert. Und bei der aktuellen Form ist es wahrscheinlich, dass diese neue Marke noch weiter nach oben geschraubt wird.
Auch Kompany wird deutlich
Auch Vincent Kompany ordnete den Moment ein und sprach dabei über Leon Goretzka: "Es freut mich aus zwei Gründen. Wenn ein Spieler an seine Momente glaubt, dann ist es Leon. Und dass er jetzt unseren Stürmern den Torrekord wegnimmt, dann ist es auch typisch Leon. Und dann freut es mich auch: Den Rekord gab es schon so lange. Was ich gerne habe, ist, dass unsere Mannschaft für Tore steht. Sie dürfen stolz sein."
