Nach Schock-Moment gegen Heidenheim: So ist der Stand bei Angelo Stiller
Von Leonard Schmidt

Beim knappen Unentschieden des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Heidenheim gab es für Trainer Sebastian Hoeneß und die Fans des VfB einen späten Schreckmoment. In der 72. Minute räumte Tim Siersleben Angelo Stiller nahe des Strafraums ab. Zwar konnte der Nationalspieler den anschließenden Freistoß noch ausführen, in der 78. Minute musste er dann aber doch angeschlagen vom Platz.
Hoeneß sagte nach dem Spiel gegenüber der Bild: "Es sah nicht gut aus, wie er getroffen wurde. Das war ein Kontakt am Knie. Ich hoffe, dass das nichts Schlimmes ist. Wir werden das untersuchen."
Entwarnung bei Stiller
Nach Informationen der Bild soll es nun aber Entwarnung bei Stiller geben. Demnach habe eine MRT-Untersuchung ergeben, dass keine schwerere Verletzung vorliegt. Sogar ein Platz im Kader für das Rückspiel der Europa-League-Playoffs am Donnerstag gegen Celtic könnte demnach möglich sein.
Aktuell muss Stuttgarts Schlüsselspieler aber erstmal wieder vollständig fit werden. Demnach soll er am Dienstag noch nicht mit der Mannschaft trainiert, sondern individuelle Einheiten absolviert haben.
Offen bleibt auch, ob ein Einsatz über die volle Distanz gegen Celtic überhaupt notwendig ist. Dank des 4:1 in Glasgow dürfte der Trainer im Rückspiel durchaus auf Belastungssteuerung setzen. Sollte man sich bei Stiller bis dahin nicht absolut sicher sein, erscheint ein langer Einsatz tatsächlich als unnötig. Eine mögliche Auszeit könnte helfen, um keinen längeren Ausfall zu riskieren.
Stiller für Stuttgart unverzichtbar
Mittlerweile hat sich der Nationalspieler zu einem essenziellen und auch begehrten Mittelfeldspieler entwickelt. Im direkten Liga-Vergleich gehört er derzeit zum obersten Perzentil in Sachen Passspiel und Chancenerarbeitung. Vor allem seine Präsenz über den ganzen Platz sowie die hohe Frequenz an Pässen und Ballkontakten machen ihn zu einem idealen Motor für das Stuttgarter Zentrum.
Ein Fehlen in der Europa League dürfte daher zwar spürbar sein. Mit Blick auf die anstehenden Spiele und den engen Kampf um die Champions-League-Plätze wäre es aber durchaus ratsam, das Duell mit Celtic als Chance für Rotation zu nutzen.
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