Aufatmen bei Niklas Süle! Der BVB-Verteidiger, der gegen seinen Ex-Klub TSG Hoffenheim (1:2) erstmals seit zwei Monaten wieder in der Startelf gestanden hatte, hat sich bei der Partie nicht so schlimm verletzt wie zunächst gedacht.
Süle war kurz vor dem Pausenpfiff unglücklich weggerutscht und hatte sich dabei nicht nur am Knie verletzt, sondern auch noch einen Handelfmeter verursacht. BVB-Boss Lars Ricken hatte nach Abpfiff die Befürchtung, dass sich der 30-Jährige bei dieser Szene eine "schwere Verletzung" zugezogen habe. Er sollte glücklicherweise nicht Recht behalten.
Der BVB gab am Sonntag bekannt, dass Süle lediglich eine "leichte Knieverletzung" erlitten hat und dadurch "vorerst" pausieren muss. Eine genaue Ausfallzeit nannten die Schwarzgelben zwar nicht, doch ein Saison-Aus konnte der Verteidiger wohl vermeiden: Den Angaben zufolge kann Süle "aller Voraussicht nach" nochmal im Saison-Endspurt eingreifen.
Damit hat Süle mächtig Glück gehabt, denn bei einer schweren Verletzung wäre die Vereinssuche ab Sommer richtig hart geworden. Sein Standing hat in den vergangenen Monaten ohnehin arg gelitten, da immer wieder über seine Fitness- und Gewichtsprobleme debattiert wurde. Da wäre eine schwere Knieverletzung zur absoluten Unzeit gekommen.
Der BVB hatte vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass der auslaufende Vertrag des Ex-Nationalspielers nicht mehr verlängert wird.
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