Viel wurde in den vergangenen Wochen und Monaten über die Zukunft von Yan Diomande spekuliert. Der Ivorer schlug bei RB Leipzig voll ein und steigerte seinen Marktwert auf 75 Millionen Euro. Seine steile Entwicklung blieb dabei auch den Top-Klubs nicht verborgen.
Insbesondere der FC Liverpool warb intensiv um den 19-Jährige und wollte ihn zum Nachfolger von Mohamed Salah machen. Doch Diomande hat andere Pläne: Der Flügelstürmer will offenbar lieber zu Paris Saint-Germain wechseln (90min berichtete). Jetzt hat sich erstmals seit dem Bekanntwerden der Meldung Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer zur Thematik geäußert.
Schäfers klare Haltung
"Unsere klare Intention ist: Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab! "Marcel Schäfer (Bild)
Im Interview mit der Bild-Zeitung sprach der 42-Jährige dabei ein Machtwort. Auf die Frage, ob Diomande auch in der kommenden Saison das RBL-Trikot tragen wird, entgegnete Schäfer: "Unsere klare Intention ist: Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab! Wir wissen, was wir an ihm haben. Klar, wenn Yan so weitermacht, wird der Zeitpunkt kommen, dass wir ihm den nächsten Schritt ermöglichen – aber nicht dieses Jahr."
"Um das also nochmal zu betonen: Yan Diomande wird Leipzig-Spieler bleiben."Marcel Schäfer (Bild)
Anschließend unterstrich er diese Ambition noch einmal. "Vom Grundsatz her haben wir noch einen Vierjahresvertrag und alle Zügel in der Hand. (...) Um das also nochmal zu betonen: Yan Diomande wird Leipzig-Spieler bleiben."
Zudem bestätigte er, dass es keine finanzielle Schmerzgrenze für die Roten Bullen gibt: "Wir sind da sehr klar, ja."
Nur Taktik von RBL?
Zuletzt hatte sich schon der FC Liverpool die Zähne an der Haltung der Leipziger ausgebissen. Die Reds boten zunächst 100 Millionen Euro und erhöhten anschließend auf 120 Millionen – beide Male mit demselben Ergebnis.
Aktuell wird spekuliert, dass Leipzig 130 Millionen Euro für Diomande verlangt. Die Verhandlungen zwischen PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi und Red-Bull-Boss Oliver Mitzlaff sollen dabei sobald wie möglich starten. Dabei soll auch das Modell besprochen werden, Diomande noch ein Jahr in die Messestadt auszuleihen.
In diesem Fall hätte Schäfer seiner Ankündigung Taten folgen lassen. Andererseits könnten die Aussagen auch Taktik sein, um die Ablöse noch mehr in die Höhe zu treiben. Was am Ende stimmt, werden die nächsten Wochen zeigen.
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