Nach Pleite in Augsburg: Brisante BVB-Ansage von Kwasniok

Lukas Kwasniok wollte nach der Niederlage gegen den FC Augsburg nicht zu lange an diesem Spiel festhalten – sondern richtete den Blick direkt in die Zukunft.
Lukas Kwasniok und Köln stecken mittendrin im Abstiegskampf
Lukas Kwasniok und Köln stecken mittendrin im Abstiegskampf / picture alliance/GettyImages
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Es wird immer brisanter für den 1. FC Köln. Durch die 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg verpassten es die Domstädter, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur noch vier Punkte.

"Wir sind natürlich bedient. Wir haben ein wichtiges Spiel verloren", sagte Effzeh-Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel und ergänzte: "Das Spiel war kein Zuckerschlecken für die Zuschauer." Was auch kein Zuckerschlecken wird: die Gegner in den nächsten Wochen.

Ansage von Kwasniok

"Wir gucken, dass wir uns jetzt schütteln und trotzdem nächste Woche natürlich gegen Dortmund unseren ersten Sieg an einem Samstagabend einfahren."

Lukas Kwasniok

In den letzten drei Spielen vor der Länderspielpause geht es gegen den BVB, den HSV und Borussia Mönchengladbach – die Wochen der Wahrheit also für die Kölner, die aus den letzten 15 Bundesliga-Spielen nur zwei gewinnen konnten.

"Die Situation ist herausfordernd“, weiß auch Kwasniok, der erklärt: "Wir gucken, dass wir uns jetzt schütteln und trotzdem nächste Woche natürlich gegen Dortmund unseren ersten Sieg an einem Samstagabend einfahren. Der Auftrag ist ganz klar: Fluch brechen!"

In dieser Saison gewann der Effzeh nämlich noch kein einziges Top-Spiel am Samstagabend. Es wird also Zeit, meint auch Kwasniok, der an seiner mutigen Sichtweise festhält: "Die Tatsache, dass wir mit 24 Punkten über dem Strich stehen, zeigt, dass nicht alles bodenlos ist. Ganz im Gegenteil: Wir sind komplett in der Verlosung dabei. Aber es wird eben Zeit, am Samstagabend diesen Fluch zu beenden und einen Großen zu schlagen."

Die Hoffnung ist ungebrochen

Hoffnung zieht der 44-Jährige dabei ausgerechnet vom FC Augsburg. "Die standen vor vier, fünf oder sechs Wochen auch anders da“, erklärt er und zollt den Fuggerstädtern Respekt: "Die haben von den letzten sechs Spielen fünf gewonnen. Zum damaligen Zeitpunkt hat auch niemand daran geglaubt, dass das passiert. Aber genau das ist die Kunst."

Kwasniok schwört seine Mannschaft also auf die kommenden wichtigen Spiele ein. Nervös macht ihn die Situation dabei nicht, er habe von Anfang an damit gerechnet, dass es nur um den Klassenerhalt geht. "Zu Beginn haben wir überperformt, Spiele gewonnen, die uns jetzt die Möglichkeit geben, über dem Strich zu stehen" gibt er eine Einordnung. "Aber wir sind keine Menschen, die mit geschlossenen Augen durchs Leben laufen. Wir haben die Augen offen und wissen, dass wir in der Zukunft Spiele gewinnen müssen. Diese Überzeugung trage ich in mir, die habe ich auch der Mannschaft mitgeteilt."


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