Nach PIF-Ärger: Ronaldo verkündet Streik-Entscheidung
Von Fabian Küpper

Es waren brisante Schlagzeilen, die Cristiano Ronaldo in den letzten Tagen schrieb – allerdings keine sportlichen. Stattdessen stand der 41-Jährige aufgrund seines Streiks und seiner ungewissen Zukunft bei Al-Nassr im Mittelpunkt.
Zur Erinnerung: CR7 streikte aufgrund der, aus seiner Sicht, Benachteiligung seines Klubs durch den Public Investment Fund (PIF). Dieser hält seit 2023 75 Porzent aller Anteile an Al-Nassr, Al-Hilal und Al-Ittihad. Aus Sicht von Ronaldo würden die anderen zwei Mannschaften deutlich bevorzugt.
Der Transfer von Karim Benzema zu Al-Hilal brachte das Fass dann zum Überlaufen. Das Ministerium hatte den Wechsel zunächst aufgrund von CR7 auf EIs gelegt, am Ende aber doch durchgewunken. Ronaldo ließ daraufhin das letzte Spiel sausen und zeigte öffentlich seinen Frust. Jetzt ist klar, wie es mit dem bestbezahlten Sportler der Welt weitergeht.
Comeback zum Spitzenspiel
Ronaldo hat seinen Streik nämlich beendet. Auf Instagram veröffentlichte der 41-Jährige ein Bild aus einer Trainingssession, versehen mit einem gelben und blauen Herz, den Vereinsfarben von Al-Nassr. Die Botschaft ist also klar: CR7 ist wieder da.
Für seinen Klub kommt die Rückkehr Ronaldos dabei genau zum richtigen Zeitpunkt. Am Freitag steht nämlich das Spitzenspiel gegen Al-Ittihad an, den Ex-Klub von Karim Benzema. Statt dem Franzosen sollen jetzt George Ilenikhena und Youssef En-Nesyri die Tore schießen. Für das Duo legte Al-Ittihad 45 Millionen Euro auf den Tisch.
Endet die Durststrecke?
Es wird also ein hartes Stück Arbeit für Al-Nassr und Ronaldo, die bei einem Sieg gegen den Rivalen die Tabellenführung übernehmen und Al-Hilal unter Druck setzen können. Es steht also einiges auf dem Spiel.
Ronaldo präsentiert sich dabei in dieser Saison in Topform, traf in 18 Spielen starke 17 Mal. Dennoch dürfte die Sehnsucht nach einem Titel auf Vereinsebene bei CR7 noch größer sein, als sein Hunger nach Toren. Seine letzte Trophäe gewann er schließlich 2021, damals noch bei Juventus Turin. Es wird aus Ronaldos Sicht also dringend wieder Zeit.
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