Assan Ouedraogo bleibt vom Pech verfolgt. Der 20-Jährige feierte gegen den Hamburger SV gerade erst sein Comeback für RB Leipzig, da folgte bereits die nächste Hiobsbotschaft. Ouedraogos Schulterverletzung brach wieder auf, eine erneute Operation ist nötig. Das bedeutet im Umkehrschluss auch: Erneut eine monatelange Pause.
Im Zentrum bei den Roten Bullen wird es damit langsam eng, denn auch Cristoph Baumgartlinger und Rocco Reitz fallen aktuell verletzt aus. Dementsprechend waren vereinslose Spieler wie Renato Sanches oder Mo Dahoud in den letzten Tagen ein großes Thema bei den Sachsen.
Vertrauen in das eigene Personal
Doch diesen Gerüchten hat Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer laut der Bild jetzt eine deutliche Absage erteilt. Die klare Ansage: Es wird kein vereinsloser Spieler als Ersatz verpflichtet, stattdessen vertraut man in Leipzig auf das verbleibende Personal.
Dabei kommen Brajan Gruda und Christopher Nkunku besondere Rollen zu. Denn obwohl beide eigentlich weiter vorne zuhause sind, können sie auch im zentralen Mittelfeld spielen – und sollen das wohl auch tun, um Ezechiel Banzuzi, Neil El Aynaoui oder auch Andrija Maksimovic Verschnaufpausen zu geben.
Comebacks am Horizont
Allzu lange dürfte der Notstand im Zentrum dabei ohnehin nicht andauern. Die lange Länderspielpause kommt den Leipzigern, Reitz und Baumgartner hier sehr gelegen.
Beide sollen nämlich im Anschluss wieder an die Belastung auf dem Rasen herangeführt werden, ein Comeback noch in diesem Jahr ist fest eingeplant. Bis dahin müssen es allerdings die fünf anderen Spieler richten. Doch angesichts der Qualität, die das Quintett mitbringt, dürfte das nicht allzu schwierig werden.
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