Nach Olschowsky-Rückkehr: So plant Gladbach jetzt im Tor - Bericht

Jonas Omlin ist vorerst weg, Jan Olschowsky vorzeitig zurück. So sollen die Fohlen nach der Torhüter-Rochade bis Saisonende planen. 🥅👀
Jan Olschowsky ist zurück bei der Borussia
Jan Olschowsky ist zurück bei der Borussia / Christian Verheyen/GettyImages
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Seit Anfang 2025 war Jan Olschowsky von Borussia Mönchengladbach an Alemannia Aachen in die verliehen. Beim Drittligisten sammelte das Fohlen-Eigengewächs wertvolle Spielpraxis. Dennoch brach die Borussia die Leihe des 24-Jährigen nun vorzeitig ab.

"Jan, der bei uns ausgebildet worden ist, bekommt nun wieder die Chance, sich im Torhüterteam seines Stammvereins zu beweisen. Die Leihe nach Aachen ist gut verlaufen, er war über ein Jahr hinweg zuverlässiger Stammkeeper seiner Mannschaft und hat sich dort sportlich, aber auch persönlich gut entwickelt", so Sportchef Rouven Schröder.

Der Grund für die vorzeitige Rückholaktion ist einfach erklärt: Gladbach hatte kurz zuvor Jonas Omlin an Leverkusen verliehen und wollte den Kader mit einem weiteren Keeper ergänzen. Mit dem Olschowsky-Comeback konnten die Fohlen schnell handeln.

Aachen hat derweil mit Manuel Riemann einen prominenten Nachfolger verpflichtet. Der 37-Jährige war seit vergangene Sommer vereinslos und kämpft nun mit Lugano-Leihgabe Fotis Pseftis um den Platz zwischen den Alemannen-Pfosten.

"Es fühlt sich an wie nach Hause zu kommen. Die Zeit in Aachen war für meine Entwicklung sehr wichtig. Jetzt möchte ich meinen Teil zum Erfolg Borussias beitragen."

Jan Olschowsky

So plant Gladbach mit Olschowsky & Pereira Cardoso

In Gladbach wiederum scheint der Torwart-Plan nach der Omlin-Olschowsky-Rochade klar. Moritz Nicolas bleibt natürlich die unangefochtene Nummer eins. Olschowsky wiederum soll Omlin als Backup ablösen und bei den Bundesliga-Partien auf der Bank sitzen. Routinier Tobias Sippel bleibt die absolute Notlösung und soll sich weiter auf seine Karriere als Torwarttrainer vorbereiten.

Mit dem 19-jährigen Tiago Pereira Cardoso verfügen die Fohlen zudem noch über ein großes Talent. Der sechsfache A-Nationalspieler Luxemburgs konnte sich in der vergangenen Saison bereits fünfmal in der Bundesliga beweisen - mit Nachdruck. Aktuell sammelt Pereira Cardoso regelmäßig Spielpraxis für die zweite Mannschaft in der Regionalliga.

Das soll laut Bild auch so blieben. Allerdings: Sollte Nicolas länger ausfallen, hätte Pereira Cardoso im Polanski-Team die Chance, zwischen die Pfosten rücken. Damit Pereira Cardoso aber weiterhin Spielpraxis bekommt, soll er in der Bundesliga nicht auf der Bank sitzen. Diese Rolle kommt Olschowsky zu.

Trainer Eugen Polanski würde im Falle eines Nicolas-Ausfalls kurzfristig entscheiden, ob er Olschowsky oder Pereira Cardoso ins Tor stellt. Olschowsky hatte in der Saison 22/23 vier Bundesliga-Partien für die Fohlen absolviert.


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