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Neben Nkunku: Leipzig buhlt um nächsten Offensiv-Star

Ein junger Belgier steht offenbar ganz oben auf der RB-Wunschliste.
Wechselt auch Matias Fernandez-Pardo nach Leipzig?
Wechselt auch Matias Fernandez-Pardo nach Leipzig? | Emilee Chinn/GettyImages

RB Leipzig treibt seine Transferplanungen weiter voran und steht offenbar vor der Verpflichtung von Matias Fernandez-Pardo. Nach Informationen von Transferexperte Fabrizio Romano soll der 21-jährige Belgier unabhängig von der geplanten Rückkehr von Christopher Nkunku nach Sachsen wechseln. Die Gespräche sind bereits weit fortgeschritten.

Einigung mit Fernandez-Pardo

Laut Sky hat RB mit Fernandez-Pardo bereits eine grundsätzliche Einigung über einen Wechsel erzielt. Damit wäre die wichtigste Hürde auf Spielerseite genommen, nun müssen sich die Leipziger noch mit dem OSC Lille auf die Ablöse verständigen. Der 21-Jährige ist gelernter Mittelstürmer, kann aber auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden.

Ein erstes Angebot haben die Sachsen bereits abgegeben. Dieses soll inklusive realistischer Bonuszahlungen bei rund 32 bis 33 Millionen Euro liegen, während Romano von einem möglichen Gesamtpaket zwischen 32 und 35 Millionen Euro berichtet. Damit müsste Leipzig eine Summe aufbringen, die ungefähr dem aktuellen Marktwert des Offensivspielers entspricht.

Fernandez-Pardo steht seit zwei Jahren in Lille unter Vertrag und hat sich dort zu einem gefragten Talent entwickelt. In 71 Pflichtspielen erzielte er zwölf Tore und bereitete elf weitere vor. Als belgischer Nationalspieler könnte der 21-Jährige nun den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen – und künftig in der Bundesliga auf Torejagd gehen.

Leipzig plant Offensiv-Doppelschlag

Noch interessanter wird die Personalie durch Leipzigs parallele Bemühungen um Christopher Nkunku. Während Fernandez-Pardo fest verpflichtet werden soll, ist für den ehemaligen RB-Star zunächst eine Leihe vom AC Milan vorgesehen. Laut Sky geht es dabei noch um letzte Details, im Raum stehen eine Leihgebühr von rund drei Millionen Euro sowie eine Kaufoption von etwas mehr als 25 Millionen Euro.

Für Fernandez-Pardo könnte der Wechsel damit Teil eines größeren Umbaus der Leipziger Offensive werden. Entscheidend bleibt nun die Einigung mit Lille – gelingt diese zeitnah, könnte RB schon bald den nächsten Neuzugang präsentieren.


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