Mit den vier Minuten, die er am Samstagnachmittag noch gegen die TSG Hoffenheim eingewechselt wurde, hat Tim Kleindienst seinen in dieser Saison bislang längsten Einsatz egalisiert. Insgesamt hat der Stürmer in dieser Spielzeit nun rund zehn Minuten an Einsatzzeit sammeln können. Eine aufgrund der verschiedenen und jeweils äußerst langwierigen Verletzungen sehr schwache Ausbeute.
Und trotzdem sollen genau diese vier Minuten beim 4:0-Heimsieg mit Borussia Mönchengladbach der ausschlaggebende Punkt sein, damit Kleindienst noch mit zur Weltmeisterschaft fahren kann.
"Es war das Maximum an Freude für mich, wieder auf dem Platz stehen zu können. Der herzliche Empfang der Fans war unbeschreiblich, ein sehr bewegender Moment für mich", kommentierte der Angreifer anschließend sein erneutes Mini-Comeback (via Bild). Für ihn sei dies der "positive Abschluss der Reha" gewesen, den er gebraucht und auch gewollt habe.
Zusammen mit der Leistung der Borussia und dem deutlichen Heimsieg "gegen eine Mannschaft, die noch um die Champions League gespielt hat", bezeichnete der 30-Jährige den Samstag als einen für ihn "perfekten Tag".
Kleindienst setzt auf das "Quäntchen Hoffnung" für die Weltmeisterschaft
Was diesen bereits perfekten Tag im Rückblick sogar noch etwas besser machen könnte, wäre eine Berufung in den Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die WM – eben auf Basis seines Comebacks. Diese Hoffnung hat Kleindienst auch noch immer nicht abgehakt.
"Ich habe immer gesagt: Ich habe noch keine Absage bekommen. Das heißt, ein Quäntchen Hoffnung ist immer noch da. Aber das wird der Bundestrainer entscheiden. Ich bin immer bereit, für Deutschland zu spielen. Ich werde weiterhin mein Training hochhalten – und dann schauen wir mal", blickte der Angreifer nach wie vor optimistisch auf den kommenden Donnerstag. Dann wird Julian Nagelsmann seinen WM-Kader bekanntgeben.
Weitere Nachrichten rund um die Borussia:
