Mit dem Abgang von Alejandro Grimaldo verliert Bayer 04 Leverkusen nicht nur einen der letzten Double-Helden von 2024, sondern auch einen absoluten Führungsspieler. Wie nun bekannt wurde, hätte der Spanier allerdings beinahe langfristig bei der Werkself verlängert.
Verlängerung war bereits vereinbart
Wie die Bild berichtet, hatten sich die Werkself und Grimaldo nach monatelangen Gesprächen bereits mündlich auf eine Vertragsverlängerung bis 2029 verständigt. Erst das Angebot von Atletico Madrid brachte die Pläne ins Wanken.
Sportchef Simon Rolfes bestätigte die Einigung: "Es ist richtig, dass wir uns mündlich mit Grima auf eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages um zwei weitere Jahre verständigt hatten. Dass der Spieler dazu bereit war, zeigt seine große Wertschätzung unserem Verein gegenüber."
Den Ausschlag gab schließlich die Möglichkeit, in seine Heimat zurückzukehren. "Das Angebot von Atletico hat unseren Plan leider durchkreuzt", erklärte Rolfes weiter. Mit Bonuszahlungen erhält Bayer für den Linksverteidiger rund 25 Millionen Euro.
Wechsel war Teil einer Abmachung
Schon bei Grimaldos Wechsel nach Leverkusen vereinbarten beide Seiten, dass Bayer ihm bei einem Angebot von Real Madrid, dem FC Barcelona oder Atletico Madrid keine Steine in den Weg legen würde. Mit dem Vorstoß der Rojiblancos wurde diese Abmachung nun Realität.
Auch Rolfes bestätigte diese Abmachung: "Wir wussten schon vor Alejandros Transfer 2023 von Benfica zu uns, dass er sich eines Tages den Wunsch vom Wechsel in die erste spanische Liga erfüllen wollte. Dem wollten wir jetzt nicht im Wege stehen."

Grimaldo selbst blickt mit großer Dankbarkeit auf seine Zeit bei der Werkself zurück. "Die ungeschlagene Meisterschaft 2024, den Pokalsieg und das Erreichen des Europa-League-Endspiels werde ich niemals vergessen", erklärte der Spanier. Mit 145 Pflichtspielen, 30 Toren und 45 Vorlagen verlässt er Leverkusen als einer der prägendsten Spieler der jüngeren Vereinsgeschichte.
