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Nach Heskey-Coup: Droht einem Aufstiegshelden das FC-Aus?

Mit der Verpflichtung von Reigan Heskey wächst der Konkurrenzkampf in der Kölner Offensive – für Linton Maina könnte das weitreichende Folgen haben.
Verlässt Linton Maina den FC?
Verlässt Linton Maina den FC? | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Die Verpflichtung von Reigan Heskey sorgt beim 1. FC Köln für große Euphorie. Trainer René Wagner machte bereits deutlich, welchen Stellenwert der 18-Jährige in seinen Planungen besitzt. Der englische Nachwuchsspieler soll von Beginn an viel Spielzeit erhalten und zählt für den Coach zu den größten Talenten Europas auf seiner Position.

Maina muss sich neu beweisen

Für Linton Maina könnte die Konkurrenzsituation dadurch deutlich schwieriger werden. Der 27-Jährige fühlt sich wie Heskey vor allem auf dem linken Flügel wohl, wo mit Said El Mala bereits ein weiterer hochkarätiger Konkurrent spielt. Sollte El Mala den Erwartungen gerecht werden, dürfte an ihm kaum ein Weg vorbeiführen. Selbst auf der rechten Offensivseite wäre Maina nicht automatisch gesetzt, da auch Heskey dort eingesetzt werden kann.

Der Flügelspieler gehörte mit drei Toren und elf Vorlagen in der Aufstiegssaison zu den entscheidenden Akteuren des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte Maina diese Leistungen allerdings nicht bestätigen. Zwei Tore und zwei Assists spiegeln eine Saison wider, in der der Offensivspieler zu selten seine Qualitäten auf den Platz brachte. Nach Informationen der Bild wären die Kölner bei einem passenden Angebot deshalb durchaus gesprächsbereit, konkrete Interessenten soll es bislang aber nicht geben.

Noch mehr Konkurrenz im Anflug

Der Konkurrenzkampf könnte sich sogar weiter verschärfen. Nach dem Abgang von Jakub Kaminski zu Benfica Lissabon fahndet der FC weiterhin nach einer weiteren Offensivverstärkung. Als Kandidat gilt unter anderem Marcel Regula vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin, der sowohl auf dem rechten Flügel als auch hinter den Spitzen eingesetzt werden kann.

Nicht nur Maina dürfte die Entwicklung daher aufmerksam verfolgen. Auch Jan Thielmann und Luca Waldschmidt stehen durch die neue Konkurrenz unter Zugzwang und müssen sich ihren Platz im Kölner Offensivverbund neu erarbeiten.

Sollte der FC tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen, könnte sich die Situation für einige etablierte Offensivspieler weiter zuspitzen – und der eine oder andere Abgang in den kommenden Wochen wäre dann kaum noch überraschend.


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