Mit Adi Hütter beginnt bei Eintracht Frankfurt ein neues und gleichzeitig altes Kapitel. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison soll der zurückgekehrte Cheftrainer den Hessen neuen Schwung verleihen. Auch Mario Götze blickt dem Neustart optimistisch entgegen und hat nun erstmals verraten, wie das erste Telefonat mit seinem neuen Coach verlief.
Götze schwärmt vom ersten Eindruck
Im Gespräch mit dem vereinseigenen TV-Sender machte der Weltmeister deutlich, dass nach Platz acht und dem verpassten Europapokal ein neues Kapitel beginnen soll. Persönlich gekannt habe er Hütter vor dem Telefonat zwar nicht, dennoch sei der erste Austausch äußerst positiv verlaufen.
"Wir hatten ein gutes Gespräch. Er macht einen sehr guten Eindruck. Ich freue mich auf das, was kommt – auf das Trainingslager, auf die Saison, auf die Zusammenarbeit. Ich glaube, das passt sehr gut", erklärte Götze.
Hütter habe die vergangene Saison genau verfolgt und im Gespräch bereits erste Einschätzungen zur Mannschaft gegeben. Besonders gespannt sei Götze nun darauf, welche Rolle der Trainer für ihn und das Team sehe. Der 34-Jährige ist überzeugt, dass Hütter mit seiner Erfahrung die Eintracht gemeinsam mit den Fans und dem gesamten Umfeld wieder zurück in die Erfolgsspur führen kann.
Selbstkritik nach enttäuschender Saison
Positive Rückmeldungen über Hütter erhielt Götze auch von Vereinsikone Timothy Chandler. Der langjährige Frankfurter arbeitete bereits zweieinhalb Jahre mit dem Österreicher zusammen und habe ausschließlich positiv von der gemeinsamen Zeit berichtet.
Gleichzeitig blickte Götze selbstkritisch auf die vergangene Spielzeit zurück. Nach einem starken Saisonstart habe die Mannschaft im weiteren Verlauf die notwendige Konstanz und Gier vermissen lassen. "Wir haben es nicht geschafft, als Mannschaft, aber auch ich als Einzelperson, das Maximale herauszuholen", räumte der Offensivspieler offen ein.
Unter Hütter soll nun der Neustart gelingen. Die Eintracht will wieder um die internationalen Plätze mitspielen und Götze selbst zurück zu jener Form finden, mit der er in den vergangenen Jahren immer wieder zu den wichtigsten Leistungsträgern der Frankfurter gehörte.
